Metas VR-Brille Quest Pro wird 500 US-Dollar günstiger

Bild: Metas VR-Brille Quest Pro wird 500 US-Dollar günstiger

Das soziale Netzwerk Meta (ehemals Facebook) hat angekündigt die Preise für seine VR-Brillen zu senken. Die Quest Pro die sich an Kunden aus dem Unternehmensbereich richtet und im November 2022 vorgestellt wurde, wird in den USA künftig 999⸴99 US-Dollar kosten, statt bisher 1499⸴99 US-Dollar. Auch die Meta Quest 2 mit 256 GB Speicherplatz wird von 499⸴99 US-Dollar auf 429⸴99 US-Dollar reduziert. Das Einsteigermodell die kleinere Quest 2, bleibt weiterhin für 399⸴99 US-Dollar erhältlich. Die neuen Preise gelten ab dem 5. März 2023. In Deutschland ist die Quest Pro aufgrund eines Rechtsstreits erst seit Dezember 2022 erhältlich und kostet 1799⸴99 Euro.



Meta möchte VR-Technologie für mehr Menschen erschwinglich machen


In der Ankündigung zur Preissenkung betont Meta, dass das Ziel schon immer darin bestand, Hardware herzustellen die für möglichst viele Menschen erschwinglich ist, damit auch möglichst viele Menschen Virtual Reality erleben können. Dies war auch der Grund für die Entwicklung der ersten VR-Brille, für die kein zusätzlicher PC oder keine Spielekonsole benötigt wird. Neben der Preissenkung möchte das Unternehmen auch die Technologie der Brillen und Displays mehr Unternehmen zur Verfügung stellen.



Meta plant Augmented-Reality-Brille für 2027


Meta plant zudem, 2027 eine vollwertige Augmented-Reality(AR)-Brille herauszubringen. Aktuell arbeitet das Unternehmen mit dem Brillenhersteller Ray Ban zusammen. Gemeinsam haben sie bereits erste Brillen entwickelt die unter anderem mit 📷 Kameras ausgestattet sind und an die Spectacles von Snapchat erinnern. Diese sind derzeit jedoch nicht in Deutschland erhältlich. Ein neues Modell ist für 2025 geplant. Meta betont, daß es wichtig sei dass sich mehr Menschen daran gewöhnen, smarte Brillen im Alltag zu tragen.



Meta setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz und Sprachmodelle


Meta-CEO Mark Zuckerberg hat Anfang Februar angekündigt, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr ein Headset für Endverbraucher der nächsten Generation präsentieren wird, das Meta Reality unterstützt. Dies werde die Technologie etablieren, auf Basis derer alle künftigen Headsets und vielleicht auch AR-Brillen fußen. Doch inzwischen scheint Zuckerberg von diesem Pfad abzukommen und verstärkt auf Künstliche Intelligenz und vor allem die Entwicklung von Sprachmodellen zu setzen. Denn je mehr Menschen Sprachassistenten nutzen desto besser kann Meta diese Technologie im Metaverse einsetzen.






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