Tag: Bundesverfassungsgericht [Seite 2]

Bundesverfassungsgericht kippt BND-Abhörpraxis-Regelungen

Bundesverfassungsgericht erklärt BND-Abhörpraxis für grundrechtswidrig

In einem historischen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Abhörpraxis des Bundesnachrichtendienstes (BND) für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht gab damit einer Verfassungsbeschwerde der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen und mehrerer ausländischer Journalisten statt.

Rundfunkbeitrag: Bundesverfassungsgericht schränkt Beitragspflicht ein

Rundfunkbeitrag: Bundesverfassungsgericht schränkt Beitragspflicht ein

Der Rundfunkbeitrag bleibt, darf aber nicht für Zweitwohnungen erhoben werden. Der potentielle Nutzen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reicht nach Ansicht der Richter aus, dass alle dafür zahlen müssen. Die Rundfunkbeitragspflicht ist im privaten und nicht privaten Bereich im Wesentlichen mit der Verfassung vereinbar.

Verfassungsbeschwerde gegen erweiterte Überwachungsmaßnahmen in Bayern

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte reicht eine Klage in Karlsruhe ein, um gegen die ausgeweitete Vorratsdatenspeicherung und den Bayerntrojaner vorzugehen. Insbesondere wird der "unbegrenzte Zugriff" des Staatsschutzes auf Online-Aktivitäten, Messenger-Kommunikation und Telekommunikationsdaten angeprangert.

Digitalcourage klagt gegen umstrittenen Staatstrojaner

Der Datenschutzverein Digitalcourage hat eine Klage gegen den Staatstrojaner beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Gesetzesänderung, die den Einsatz des Trojaners erlaubt, wird von Digitalcourage als äußerst problematisch und übertrieben angesehen.

Verfassungsgericht: Reporter ohne Grenzen klagt gegen BND-Überwachung

Reporter ohne Grenzen gegen BND-Überwachung vor Verfassungsgericht

Reporter ohne Grenzen gibt nicht auf: Nach einem Teilerfolg beim Bundesverwaltungsgericht reicht die Nichtregierungsorganisation nun eine Klage gegen den BND beim Verfassungsgericht in Karlsruhe ein. Die Klage bezieht sich auf die Überwachungstätigkeit des BND, welche auch den Journalismus beeinträchtigen kann.

Bundestagsgutachten: Neue Vorratsdatenspeicherung ist rechtswidrig

Neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags besagt, dass das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, welches Provider ab Juli dazu verpflichtet, Metadaten ohne konkreten Anlass zu speichern, gegen das EU-Recht verstößt. Dies wurde kürzlich vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.