Tag: Rechtssachen [Seite 12]

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Gary Bowser plant Zukunft nach Haftentlassung

Gary Bowser, ein Mitglied des Teams Xecuter, steht in wenigen Monaten vor seiner Haftentlassung. Nach seiner Verurteilung im Februar 2020 wegen der Beteiligung an der Entwicklung und dem Verkauf von Ger├Ąten, die Raubkopien erm├Âglichten, musste er f├╝r 40 Monate ins Gef├Ąngnis. Bowser und Team Xecuter nutzen Schwachstellen in verschiedenen Konsolen aus, um gehackte Ger├Ąte an Verbraucher zu verkaufen, die nicht autorisierte Versionen von Spielen ausf├╝hren konnten.

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Dezor-Nutzer m├╝ssen mit Konsequenzen rechnen

Trotzdem sollten Nutzer von Dezor sich im Klaren dar├╝ber sein, dass das Streamen von urheberrechtlich gesch├╝tzten Inhalten ohne Genehmigung illegal ist. Wer dabei erwischt wird, muss mit Strafen in Form von Abmahnungen oder sogar strafrechtlichen Verfolgungen rechnen. Die Chancen, erwischt zu werden, sind in der Regel jedoch eher gering. Denn die Betreiber von illegalen Streaming-Portalen sind meist im Ausland ans├Ąssig und somit schwer zu fassen.

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Illegaler Metin2-Server siriusmt2.to bleibt online trotz Anklage

Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat am vergangenen Freitag Anklage gegen drei mutma├čliche Betreiber des illegalen Gaming-Portals siriusmt2.to erhoben. Den Betreibern wird vorgeworfen, in den letzten f├╝nf Jahren gewerbsm├Ą├čig Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Trotz der Anklage und der Enttarnung der Betreiber bleibt der Server siriusmt2.to weiterhin erreichbar.

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Musik im Verkaufsraum von Pizza-Lieferservice zul├Ąssig: Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass das Abspielen von Musik im Verkaufsraum eines Pizza-Lieferservices keine Urheberrechtsverletzung darstellt. Das Gericht wies damit die Klage der Gema gegen einen Pizzeria-Betreiber zur├╝ck. Hintergrund des Falls ist ein Au├čendienstmitarbeiter des klagenden Unternehmens, der bei drei Besuchen in dem kleinen Pizza-Lieferservice-Verkaufsraum Musik ├╝ber den dort laufenden Fernseher h├Ârte.

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Online Killers Market entpuppt sich als Betrug: Frau angeklagt wegen Beihilfe zum Mord und Stalking

Eine schockierende Geschichte ereignete sich in Gro├čbritannien: Eine f├╝nffache Mutter namens Helen H. musste sich vor Gericht verantworten, weil sie angeklagt wurde, einen Mord in Auftrag gegeben und Stalking betrieben zu haben. Die Polizei ermittelte, dass sie ├╝ber die Darknet-Website Online Killers Market einen Auftragsm├Ârder engagiert hatte, um ihren ehemaligen Kollegen Paul B. zu t├Âten. Die 43-j├Ąhrige Frau ├╝berwies 22.601 Pfund in Bitcoin an einen Mann, um die Tat zu begehen.

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ACE schlie├čt beliebtes Anime-Portal AnimixPlay.to

Das Anime-Portal AnimixPlay.to wurde geschlossen, nachdem die Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) bei Tonic und Cloudflare angeklopft hatte, um die Identit├Ąt der Betreiber zu erfahren. Die ACE vertritt Unternehmen wie Disney, Netflix und Warner Bros. und setzt sich gegen Piraterie und Urheberrechtsverletzungen ein. AnimixPlay.to hatte monatlich rund 100 Millionen Besucher und es entstanden mehrere Klone, die die Popularit├Ąt ausnutzten. AnimixPlay.

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Candylove: Informant des LKA soll Shiny Flakes ├╝berf├╝hren

Am 3. Februar geht das Verfahren gegen Maximilian Schmidt aka Shiny Flakes weiter. Er soll auch den Webshop Candylove hochgezogen haben. Schmidt, der Betreiber von Shiny Flakes, wurde im Jahr 2015 verhaftet und zu einer siebenj├Ąhrigen Jugendstrafe verurteilt, nachdem er eine illegale Online-Drogenhandelsplattform betrieben hatte. Nun steht er erneut vor Gericht, da er verd├Ąchtigt wird, den neuen Drogen-Webshop namens Candylove w├Ąhrend seines offenen Vollzugs aufgebaut zu haben.

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Telegram und die Polizei: Schwierige Zusammenarbeit bei Ermittlungen

Der Messenger-Dienst Telegram steht immer wieder in der Kritik, weil er schwer zug├Ąnglich f├╝r die Polizei ist. Aufgrund seiner verschl├╝sselten und anonymen Kommunikation wird er auch von Kriminellen genutzt, was die Strafverfolgungsbeh├Ârden vor gro├če Herausforderungen stellt. Denn die Ermittler k├Ânnen ohne Kooperation der Betreiber nur schwer herausfinden, wer ├╝ber die Plattform Hass verbreitet oder gar einen Terroranschlag plant.

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Millionengesch├Ąft mit Cannabis im Darknet f├╝hrt zu hohen Haftstrafen

Eine Berliner Familie betrieb ein regelrechtes Millionengesch├Ąft mit dem Handel von Cannabis im Darknet. Doch dies hatte nun f├╝r die beteiligten Personen lange Haftstrafen zur Folge. Der 31-j├Ąhrige Dennis D., der als Bandenchef galt, erhielt eine Haftstrafe von sieben Jahren. Sein Vater, G├Âtz D., wurde wegen Beihilfe zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Urteil blieb nur knapp unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die f├╝r beide h├Âhere Haftstrafen beantragt hatte.

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DoNotPay: Der Roboter-Anwalt wird vorerst nicht im Gerichtssaal eingesetzt

Joshua Browder, der Gr├╝nder von DoNotPay, hat k├╝rzlich bekannt gegeben, dass er den Einsatz seines Roboter-Anwalts vor Gericht vorerst auf Eis legen wird. Urspr├╝nglich hatte Browder geplant, den Chatbot, der Verbrauchern bei der Anfechtung von Bu├čgeldern und Strafzetteln hilft, im Februar 2021 vor dem Supreme Court einzusetzen. Doch aufgrund der Risiken und technischen Einschr├Ąnkungen hat Browder diese Pl├Ąne aufgegeben.