Neue Opfer des WannaCry-Virus bei Daimler

Daimler: WannaCry hat offenbar neue Opfer gefunden

Heise Security hat von mehreren Lesern erfahren. Dass WannaCry-Virus nun ebenfalls bei der Daimler AG sein Unwesen treibt und sich auf die laufende Produktion auswirkt. Ebenfalls betroffen soll Festo sein freilich hat das Unternehmen dies abgestritten.


Demnach soll der Schädling in Mercedes-Benz-Werken wie Bremen, Hamburg & Untertürkheim ausgebrochen sein und dafür gesorgt haben, dass von Windows XP gesteuerte Industrieroboter ihre Arbeit niederlegten.

Der Wurm pflanzte sich angeblich von infizierten Windows-7-Systemen auf die Robotersteuerungen fort. Einem Leser zufolge hat der Vorfall gegen 17 Uhr am gestrigen Donnerstag begonnen. Daimler wäre nicht der erste Automobilkonzern, bei dem WannaCry zuschlägt: Bei Nissan und Renault standen im Mai die Bänder still, anschließend der Krypto-Trojaner ausgebrochen war.

Zudem soll auch die Unternehmensgruppe Festo derzeit mit dem Verschlüsselungstrojaner zu kämpfen haben. heise Security hat Daimler und Festo am Freitagvormittag um Stellungnahme gebeten, darauf bisher jedoch noch keine Antworten erhalten.

[Update 29․09․2017 ? 15:10 Uhr] Inzwischen hat eine Sprecherin von Festo gegenüber heise online erklärt, dass es gegenwärtig keinen solchen Angriff gebe. Die Meldung wurde identisch angepasst.

[Update 29․09․2017 ? 17:00 Uhr] Eine Daimler-Sprecherin erklärte: "Unsere Produktion läuft". Zu den Berichten über einen WannaCry-Ausbruch wollte sich das Unternehmen jedoch nicht äußern.

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