
Medienberichten zufolge will die Servicesparte von Hewlett Packard Enterprise (HPE) rund 5000 Mitarbeiter entlassen. Das entspricht etwa 10 Prozent der Belegschaft. Der Job-Abbau soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Informationen wurden bisher nicht von offizieller Seite bestätigt.
Die Entlassungen sollen noch vor dem Jahresende beginnen und etwa 5000 Jobs betreffen, berichten der Finanzdienst Bloomberg und das Wirtschaftsblatt Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf Insider. HPE ließ Anfragen zunächst unbeantwortet.
Nach der Aufspaltung
HPE war im November 2015 aus der Aufspaltung von Hewlett-Packard hervorgegangen und übernahm unter anderem das Service-Geschäft mit Unternehmenskunden. Die Hardware-Sparte mit Computern & Druckern landete bei der Schwestergesellschaft HP Inc.
HPE leidet unter dem Wandel der Industrie und kämpft mit harter Konkurrenz etwa durch Amazon und Google. Die Internetriesen krempeln den Markt mit ihren Cloud-Diensten um, bei denen Anwendungen auf Server ins Internet ausgelagert werden. HPE-Chefin Meg Whitman hält schon länger mit Einsparungen & Personalabbau entgegen, hatte den Schrumpfkurs vor einem Jahr aber für beendet erklärt.
Zu Arbeitsplätzen und Stellenangeboten in der IT-Branche siehe ebenfalls den Stellenmarkt auf heise online:
heise jobs ? der Stellenmarkt auf heise online
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