Günstiger 3D-Drucker durch Upcycling von Elektronikgeräten

Ein Schüler aus Italien hat einen 3D-Drucker auf Basis eines Arduino-Mikrocontrollers gebaut indem er drei alte Tintenstrahldrucker einen Scanner und Pappkisten upcycelt hat. Mit nur 10 Euro konnte er die neuen Bauteile für den Drucker kaufen.


Trotzdem funktioniere sein 3D-Drucker mit Bauteilen aus alten Tintenstrahldruckern & Scannern, so der italienische Schüler und drucke sogar mit einer Auflösung von 33 Mikrometern. Allerdings sei der Drucktisch, eine Pappe eines Amazon-Kartons, sehr wacklig. In einem Video zeigt er einen ersten Testdruck.


Auf den Preis von 10 Euro kommt Lizzit mit einem Hotend (4 Euro), Arduino nano (1,50 Euro), L298-Schrittmotor-Treiber (1,50 Euro), drei A498-Steppermotor-Treibern (3 Euro) und ein BDX5-Darlington-Transistor (unter 1 Euro). Alle anderen Teile wie Linearführungen & Motoren hat er aus alten Geräten ausgebaut wie etwa DC-Motoren mit Positionsgebern aus Tintenstrahldruckern. Im Vergleich zu Schrittmotoren verbrauchten sie weniger Strom und böten ergänzend Regelungsmöglichkeiten: Künftig solle der Drucker sich selbst beaufsichtigen und etwa mit Drehgebern verstopfte Extruder identifizieren & Gegenmaßnahmen einleiten. Die bis dato entstandene Firmware seines Drucker hat Lizzit auf Github zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.


Selber bauen


Wer gleichermaßen einen 3D-Drucker aus Elektronikresten bauen möchte, sollte sich die Software Retr3D anschauen. Sie analysiert die vorhandenen Bauteile und berechnet daraus einen 3D-Drucker mit Verbindungsteilen die wiederum selbst gedruckt werden können.


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