
Die Kriminellen hinter dem WannaCry-Trojaner haben nun klar die Bitcoin-Adressen geleert die ihnen als Lösegeldzahlung zugesandt wurden. Es scheint wie hätten sie die 52 erbeuteten Bitcoins in echte Währung umgewandelt was derzeit etwa 120․000 Euro entspricht.
Mai 2017 mit Schreckensmeldungen aus Großbritannien: Der Krypto-Trojaner WannaCry verbreitete sich weltweit, legte hunderttausende nicht gepatchter oder veralteter Rechner lahm und richtete immensen Schaden an.
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Die Erpresser die zur Verwendung den enormen Ransomware-Ausbruch des Trojaners WannaCry im Mai verantwortlich zeichnen, sind dabei, den Bitcoin-Erlös ihrer Erpressungen zu barem Geld zu machen. Darauf deuten jedenfalls Transaktionen hin, über die das Online-Magazin Quartz berichtet. Demnach haben die Erpresser nach aktuellem Umrechnungskurs knapp 120․000 Euro mit dem Trojaner verdient.
Insgesamt befanden sich etwas über 52 Bitcoins in drei Adressen die mit der WannaCry-Erpressungskampagne in Verbindung gebracht werden können. Dieses Geld wurde nun in andere Adressen verschoben.
Die erste Überweisung aus einer mit WannaCry-verknüften Bitcoin-Adresse
Ziel der Transaktionen verschleiert
Wohin die Bitcoins fließen, lässt sich nicht ohne weiteres feststellen. Alles sieht danach aus, als hätten die Erpresser das virtuelle Geld über sogenannte Tumbler- oder Mixer-Dienste geschleust. Diese dienen dazu, Eingangs- & Ausgangsadressen einer Reihe von Bitcoin-Transaktionen zu verschleiern. Ein Beobachter kann dabei zwar sehen welche Adresse wieviel Bitcoins einbringt, wer am Ende aber Geld aus welcher Quelle enthält ist nicht weiterhin erkennbar.
Einige Sicherheitsforscher gehen mittlerweile davon aus. Dass WannaCry-Angriff von staatlichen Akteuren in Nordkorea ausging. Demnach soll er nicht aus finanziellen Gründen ausgeführt worden sein, allerdings rein um Chaos zu stiften ? deckungsgleich es vom NotPetya-Angriff vermutet wird. Dafür gibt es allerdings nur Indizien und keine handfesten Beweise.
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