Wiko Wim Unboxing: Das Spitzenmodell aus Frankreich ausgepackt

Wiko Wim Unboxing: Das Spitzenmodell aus Frankreich ausgepackt
Das Wiko Highway führte offenbar nicht zum (Verkaufs)himmel, sondern in die Versenkung ? ein Verkaufsschlager war das Mittelklassemodell mit ambitioniertem Design und Preisgefüge nicht. Mit dem WIM startet Wiko nun aber einen neuen Anlauf und will erneut im oberen Mittelfeld mitspielen, was Leistung und Preis angeht. Ob das dieses mal besser klappt? Wir haben das schicke Modell ausgepackt.
So extravagant der Name aber auch sein mag, so herkömmlich wirkt hingegen das Design. Es besteht im wesentlichen aus minimal an den Rändern abgerundetem 2,5D-Glas auf der Front, dem Homebutton mit Fingerabdrucksensor unter dem Display, einem matt lackiertem Metallrahmen und einer deutlich stärkeren gebogenen Glasrückseite. Oder besser gesagt: Glas-ähnlichen Rückseite. Denn während HTC beim U11 mit mehrschichtigem Glas und schicken Farbnuancen großen Aufwand bei der Herstellung betreibt, macht es sich Wiko deutlich leichter und verwendet Kunststoff. Das merkt man, sobald man das Wiko Wim in die Hand nimmt und dadurch verliert das Smartphone schnell einen Teil seines Reizes. Auch so ausgefallene Lichtreflexionen wie beim besagten HTC-Modell gibt es nicht, stattdessen ist unser Testgerät schnöde schwarz.
Und verkratzt. Woher die Kratzer kommen lässt sich nicht sagen – es sieht o aus, als kämen sie vom einfachen Ablegen und Aufheben vom Fototisch. Fakt ist, dass sie bei der glänzenden Oberfläche auffallen und schon nach kürzester Nutzungszeit aufgetreten sind. Das sollte bei einem Verkaufspreis von knapp 400 Euro nicht passieren. Der Rest gefällt da insgesamt schon besser. Als Prozessor dient ein Snapdragon 626, der von 4 GB RAM unterstützt wird. Intern stehen 64 GB Speicher zur Verfügung, das ist ordentlich, zumal das Wim auch noch Speicherkarten aufnimmt, sofern der Nutzer keine zweite SIM-Karte verwenden möchte. Kameras gibt es auf der Rückseite gleich zwei mit je 13 Megapixel in Schwarzweiß und Farbe, die in Zusammenarbeit mit DxO Labs entwickelt wurde. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist hoch – wie hoch genau, erfahrt ihr im ausführlichen Test des Wiko Wim, der in dieser Woche folgt.

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