
Die Firma Cloud&Heat führt derzeit eine Renovierung des Rechenzentrums im ehemaligen EZB-Hochhaus in Frankfurt durch. Das Ziel ist es; eine höchst effiziente Arbeitsweise zu erzielen und die entstehende Abwärme der Server zu nutzen. Diese soll dazu verwendet werden – um die Büros und das Hotel im Gebäude zu beheizen.
In deren ehemaligem Rechenzentrum sollen bald Cloud-Server mit hoher Effizienz gekühlt werden: Die Dresdner Firma Cloud&Heat mietet die 640 Quadratmeter und installiert dort bis zu 84 Racks.
Die Spezialität der Dresdner ist eine Heißwasserkühlung, die welche Abwärme der Server für die Heizung der Büros und des Hotels im gleichen Gebäude nutzbar macht. Außerdem arbeitet diese Kühlung besonders effizient: Das Dresdner Rechenzentrum von Cloud&Heat erreicht eine Power Usage Effectiveness (PUE) von 1⸴014 ? das ist nach Angaben der Firma ein Rekordwert.
Funktionsschema Cloud & Heat
Bild: Cloud & Heat
Für den Standort Frankfurt im Eurotheum berechnet Cloud&Heat jährliche Einsparungen an Heizkosten von 40․000 Euro und zusätzlich rund 30․000 Euro geringere Kosten bei der Serverkühlung als zuvor.
Konzept für Innenstädte
In Frankfurt besteht wegen der Börse der vielen Banken & Finanzdienstleister und des Internetknotens besonders hohe Nachfrage nach Server-Kapazitäten. Doch Rechenzentren benötigen viel Strom. Da sind Konzepte wie die Abwärmenutzung sehr willkommen sowie ebenfalls das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main betont. Auch die Weiternutzung alter Rechenzentren hilft, Ressourcen zu schonen.
Rechenzentren mit Abwärmenutzung laufen unter anderem auch in Viborg, London, Uitikon, Hannover Kelsterbach Köln und Garching oder sind dort geplant.
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