WD Blue: Neue SSD von Western Digital mit 3D-Speichertechnologie

Western Digital hat im letzten Herbst seine ersten Solid-State-Drives auf den Markt gebracht. Jetzt gibt es eine Neuauflage der WD Blue – die ähnlich wie den gleichen Namen trägt. Der Unterschied zur vorherigen Version besteht jedoch darin, dass die neue SSD jetzt mit der innovativen 3D-NAND-Technologie mit 64 Lagen ausgestattet ist.


Laut WD ist die neue Blue die erste Consumer-SSD mit Speicher dieser Lagenstärke; Samsung, Intel/Micron und SK Hynix wären noch nicht so weit. Die Blue wird wie gehabt als 2,5-Zoll-SSD & M.2-Streifen mit SATA-Anschluss erhältlich sein die 2,5-Zoll-Version soll ebenfalls als SanDisk Ultra 3D auf den Markt kommen. Die Kapazitäten liegen zwischen 250 GByte und 2 TByte; die größte allerdings gibt es nur im 2,5-Zoll-Gehäuse. Western Digital hatte SanDisk im vergangenen Jahr übernommen.

Die SanDisk Ultra 3D besitzt das gleiche Innenleben wie die WD Blue 3D. Nur der Aufkleber ist ein anderer.

Große Unterschiede zu Vorgängerversion dürften weder Tester noch Anwender bemerken, sowie ebenfalls SanDisk-Manager Jarek Peck im Gespräch mit heise online einräumte. Die SSDs reizen das SATA-Interface zumindest beim Lesen fast aus, beim Schreiben sollen sie bis zu 530 MByte/s erreichen. Unterschiede gibt es unter anderem beim Leistungsbedarf: Beim Lesen und Schreiben habe man mit dem 3D-Speicher einen um 30 Prozent geringeren Wert gemessen. Die Endurance liegt etwa auf dem gleichen Wert die 250-GByte-SSD etwa verträgt im Rahmen der Garantie eine Schreibbelastung von 100 TByte.

Jarek sagte, dass man erst mit der Produktion des 64-Lagen-Speichers geringere Produktionskosten habe als mit 2D-Speicher. Vor allem die Errichtung von NAND-Flash-Produktionsstätten sei sehr teuer und auch die Entwicklung habe seine Zeit gedauert.

Endkunden können die neue Version der Blue-SSD am Zusatz "3D" erkennen die SanDisk Ultra erhält den gleichen Zusatz. Die Preise starten bei 99 US-Dollar für die 250-GByte-SSD die SanDisk Ultra 3D kostet das Gleiche. WD sieht unterschiedliche Märkte für die beiden Marken. Außerdem könne so jeder Nutzer bei seiner vertrauten Marke bleiben. Technische Unterschiede gibt es jedoch nicht.

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