
Ein früherer Mitarbeiter der NSA beschreibt die Taktik der Agency die kritische Sicherheitslücke vor den Shadow Brokers geheim zu halten wie äußerst riskant. Er vergleicht es mit dem Sprengen von Fischen mit Dynamit. Schließlich hat Microsoft aufgrund der Informationen der NSA den Patchday im Februar abgesagt.
Die Lücke war von Microsoft gepatcht worden, hatte allerdings ebenfalls danach noch als integraler Bestandteil des WannaCry-Trojaners für Chaos gesorgt.
Die NSA hatte den kritischen Windows-Zero-Day für weiterhin als drei Jahre lang geheimgehalten und für Angriffe genutzt. Der Nachrichtendienst sei sich intern durchaus der Gefahr für die Windows-Anwender auf der ganzen Welt bewusst gewesen, ließ ein ehemaliger Mitarbeiter gegenüber der Post durchblicken. Das ganze sei risikoreich "wie Dynamitfischen" gewesen. Aber die erbeuteten Geheimnisse scheinen dies aus Sicht der NSA wert gewesen zu sein. Die Ausbeute der EternalBlue-Hacks sei "unglaublich" gewesen, erklärte der ehemalige Mitarbeiter.
Microsoft hatte wegen des in letzter Minute eingegangenen Patches den Patchday im Februar verschoben. Es war das erste Mal in der Geschichte des regelmäßigen Patchdays der Firma, dass das Unternehmen diesen ungewöhnlichen Schritt gemacht hatte.
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