
IBM hat die PowerAI-Software aktualisiert um den Einstieg in Deep Learning zu erleichtern. Dabei liegt der Fokus auf Nvidias neuer Volta-Architektur. Die aktualisierte Suite beinhaltet neue Tools die Entwicklern und Data Scientists helfen sollen, ihre ML-Modelle zu trainieren.
Die Software-Suite enthält bekannte Frameworks aus dem Bereich Künstliche Intelligenz beziehungsweise Deep Learning: TensorFlow, Torch, Theano, Chainer & Caffe. Letzteres ist zusätzlich in den speziell angepassten Varianten Caffe-nv (Nvidia) und Caffe-ibm enthalten.
Die PowerAI-Suite enthält bekannte ML-Frameworks.
Bild: IBM
Die Software ist auf IBMs Hardware zugeschnitten und Big Blue möchte damit zeigen. Dass Power System for HPC mit NVLink besonders für Machine-Learning-Anwendungen geeignet sein soll. Passend dazu hat IBM zusammen mit der aktualisierten Software angekündigt, dass sie die von Nividia auf der GTC frisch vorgestellte GPU-Generation Volta unterstützen wird.
Erweiterte Werkzeuge zum Training der Modelle
Die aktualisierte PowerAI-Suite enthält ein neues Tool namens AI Vision, das Entwickler wohl ohne große Vorkenntnisse verwenden können um Deep-Learning-Modelle für Maschinelles Sehen (Computer Vision) zu trainieren. Außerdem enthält die Suite eine verteilt arbeitende Variante der von Google vorangetriebenen ML-Bibliothek TensorFlow. Die Version in der PowerAI-Suite ist auf einen virtualisierten Cluster von GPU-Servern optimiert und soll die Trainingszeit der Modelle deutlich reduzieren.
Schließlich soll das Werkzeug DL Insight Data Scientists helfen, genauere Ergebnisse aus den Deep-Learning-Modellen zu erhalten. Das Werkzeug überwacht den Trainingsprozess und passt automatisch einige Parameter an.
Kommentare