
Ab sofort müssen Tesla-Fahrer die eine Supercharger-Ladesäule blockieren, anschließend ihre Akkus vollständig aufgeladen sind, eine Strafgebühr zahlen. Der Elektroautohersteller hat angekündigt, dass diese Gebühr erhoben wird wenn das Fahrzeug nicht innerhalb von fünf Minuten bewegt wird, sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist. Die neue Regelung soll sicherstellen, dass die Ladesäulen für alle Tesla-Fahrer zugänglich und einsatzbereit sind. Um die Nutzung der Ladesäulen zu optimieren, appelliert Tesla an seine Kunden die Säulen nur so lange zu nutzen ebenso wie es notwendig ist zu diesem Zweck andere Fahrer ihre Batterien ähnlich wie aufladen können.
Daher berechnet das Unternehmen ab sofort eine Strafgebühr von 40 US-Cent (rund 38 Euro-Cent) pro Minute wenn das Auto nicht weggefahren wird sobald es voll geladen ist.
Tesla-Fahrer erhalten per App einen Hinweis, sobald die Akkus voll geladen sind. Sie haben dann fünf Minuten Zeit das Auto von der Ladesäule zu entfernen ohne, dass zusätzliche Gebühren anfallen. Steht das Auto nach fünf Minuten immer noch an der Ladesäule, werden die 40 Cent ab der ersten Minute seit Erreichen des vollen Ladestands fällig ? die minimale Strafgebühr beträgt also 2 US-Dollar.
Ein Supercharger braucht rund 75 Minuten um einen Tesla-Akku komplett aufzuladen und eine halbe Stunde für eine halbe Ladung. Bislang ist der Ladevorgang an den Schnelladesäulen für Tesla-Kunden kostenlos. Für Neukunden soll die Nutzung der Supercharger"-Ladestationen ab dem kommenden Jahr allerdings nicht weiterhin gratis sein: Sie sollen pro Jahr nur noch 400 Kilowattstunden gratis laden können die laut Tesla für 1600 Kilometer ausreichen. Darüberhinaus soll eine Gebühr fällig werden, zu deren genauer Höhe sich das Unternehmen noch nicht geäußert hat.
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