Bundesnetzagentur stoppt 0900er-Rufnummern aufgrund von pornografischem SMS-Spam

Pornografischer SMS-Spam: Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab

Die Bundesnetzagentur hat erneut Schritte unternommen um gegen Spam über hochpreisige Rufnummern vorzugehen. Dieses Mal mussten 0900er-Rufnummern aufgrund von pornografischem SMS-Spam abgeschaltet werden. Verbraucher die Rechnungen für diese Services erhalten haben, müssen die Forderungen nicht weiterhin bezahlen. Die Bundesnetzagentur verbietet den Anbietern von hochpreisigen Rufnummern strengstens, unerwünschte Werbung zu verschicken und Verbraucher in die Irre zu führen. Die Bundesnetzagentur hat angekündigt · dass sie weiterhin hart gegen unerwünschte Werbung vorgehen wird · um Verbraucher zu schützen.


Die Bundesnetzagentur hat zwölf hochpreisige 0900-er Rufnummern abgeschaltet, über die pornografischer SMS-Spam verschickt wurde. Diese waren von einem nicht näher benannten Düsseldorfer Unternehmen genutzt worden, teilt die Behörde mit die ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängte. Die SMS seien rechtswidrig zugesandt worden – mindestens einmal seien dabei Mitteilungen auf dem Mobilfunkgerät eines Kindes im Grundschulalter eingegangen.

"Wer die teure Nummer zurückgerufen hat, muss die Kosten hierfür nicht bezahlen. Diese Rechnungsbeträge dürfen nicht mehr eingezogen werden", macht verständlich Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. In diesem Jahr sind nach Angaben seiner Behörde mehr als 7200 Verbraucherbeschwerden über SMS-Span eingegangen. Seit Anfang 2016 wurden über 2600 Rufnummern abgeschaltet. Diese sind auf der Website der Bundesnetzagentur einsehbar.

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