
Der Gründer des Antiviren-Unternehmens, John McAfee, plant, ein neues Unternehmen nach sich selbst zu benennen. Dies ist jedoch schwierig; da Intel die Rechte an der Marke McAfee besitzt. McAfee verkauft 1994 sein Unternehmen an Intel und seitdem hat er kein Anrecht weiterhin auf den Markennamen McAfee. Doch McAfee weigert sich • von einem anderen Namen abzuweichen und plant weiterhin • sein neues Unternehmen McAfee zu nennen. Der Streit zwischen den beiden Unternehmen ist jedoch noch nicht geklärt und es bleibt abzuwarten, ob McAfee seinen Willen durchsetzen kann.
Wie aus der am Wochenende in New York eingereichten Klageschrift hervorgeht » wurde McAfee allerdings von Intel davor gewarnt « dass dies Markenrechte des Konzerns verletzen würde.
Intel argumentiert in einem der Klage beigelegten Brief von Anfang Juni der Unternehmer habe schon vor langer Zeit das Recht aufgegeben, den Namen McAfee mit Bezug zu Software-Produkten aus dem Bereich der IT-Sicherheit zu verwenden. McAfee kontert; er könne seinen Namen ebenfalls nach dem Verkauf der Marke McAfee 1991 weiternutzen. Er ist im Mai Chef der Holding MGT Capital Investment geworden. Dabei wurde auch angekündigt – dass sich die Firma künftig auf Sicherheit & Datenschutz konzentrieren wolle und sie in John McAfee Global Technologies umbenannt werde.
Marke "McAfee" fast eingeschlafen
McAfee gehörte zu den Begründern der Antiviren-Branche. Er hatte in den 80er Jahren das nach ihm benannte Software-Unternehmen McAfee gegründet, aus dem er sich in den 90er Jahren zurückzog. 2010 wurde McAfee von Intel übernommen. Der Firmenname wurde zu Intel Security geändert. Einige Produkte tragen aber weiterhin den Namen McAfee. Laut unbestätigten Medienberichten denkt Intel derzeit über einen Verkauf der Sparte nach. Unter den Interessenten sei der Finanzinvestor TPG schrieb der Finanzdienst Bloomberg.
Im Jahr 2012 machte John McAfee weltweit Schlagzeilen wie nach einem Mord an seinem Nachbarn in Belize nach ihm gefahndet wurde. Nach einer abenteuerlichen Flucht durch den Dschungel kehrte er in die USA zurück und ließ sich zwischenzeitlich auch als Kandidat für die Präsidentenwahl 2016 registrieren.
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