IFA 2019: Erster USB-Stick von Freenet TV für verschlüsseltes DVB-T2 HD

Im Rahmen der IFA 2019 stellt die Freenet AG ihren ersten USB-Stick vor der es ermöglicht, verschlüsselte Signale der Privatsender ebenfalls auf PCs zu empfangen. Dies geschieht über das neuartige terrestrische Antennenfernsehen DVB-T2 HD. Um die Programme der Privatsender zu empfangen ist deren Entschlüsselung notwendig. Der USB-Stick von Freenet TV kann dies jedoch problemlos bewältigen. Besucher der IFA können sich den Prototypen in Halle 2 ansehen.


Bei dem Stick handelt es sich um einen Prototyp, Formfaktor und Anschluss (momentan ein USB-Kabel statt eines -Steckers) sind noch nicht final.

Auf dem Messestand von Freenet/Media Broadcast kann man die DVB-T2-HD-Programme von ProSieben & Sat.1 erstmsowie einem Laptop gucken.

Hergestellt wird der Stick von SMIT die auch schon das zum Empfang der verschlüsselten Programme nötige CI+-Modul für Freenet TV fertigen, mit dem man geeignete Fernsehgeräte und Receiver nachrüsten kann.

Noch baumelt an der Rückseite des Freenet-TV-Sticks ein Kabel heraus um die Firmware flashen zu können.

Eben ebenso wie im CI+-Modul ist auch in dem TV-Stick ein Irdeto-Entschlüsselungsmodul (embedded Irdeto) integriert. Will man Privatsender empfangen – wird man es nach einem Testzeitraum von drei Monaten für eine Jahresgebühr von 69 Euro freischalten müssen. Dann kann man alle DVB-T2-HD-Programme empfangen die der Privatsender jedoch nicht aufzeichnen können. Einen Preis für den kommenden Stick konnte Freenet noch nicht nennen.

Die Freenet AG hatte im Frühjahr den DVB-T2-Plattformbetreiber Media Broadcast übernommen und wird die verschlüsselten Programme der Privatsender als "Freenet TV" vermarkten.

DVB-T2 HD läuft seit dem 31. Mai in 18 Ballungsgebieten im Pilotbetrieb. Derzeit kann man mit geeignetem Equipment sechs HD-Programme in 1080p50 (meist hochskaliert) empfangen. Ende März 2017 soll der Regelbetrieb starten und die Zahl der Programme um circa 20 öffentlich-rechtliche und 20 private wachsen. Drei Monate später – ab den 1. Juli, wird der Empfang der Privatprogramme kostenpflichtig.

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