US-Behörden versteigern erneut konfiszierte Bitcoins

US-Behörden versteigern wieder beschlagnahmte Bitcoins

Der US Marshals Service plant, etwa 2700 Bitcoins in einer Auktion zu verkaufen. Diese Kryptowährung wurde in verschiedenen Kriminalfällen, einschließlich dem illegalen Online-Drogenmarkt Silk Road, beschlagnahmt.


Diesmal sollen es 2700 Bitcoins (aktuell rund 1⸴6 Millionen Euro) sein, für die Investoren ihre Gebote abgeben können, ebenso wie die US-Behörde mitteilte.

Das Geld stammt dabei aus neun verschiedenen Kriminalfällen unter anderem rund um den ausgehobenen Drogenmarkplatz Silk Road. So handelt es sich etwa um Beschlagnahmungen aus dem Fall des zu sechs Jahren Haft verurteilten Undercover-Polizisten Carl F. der seine Ermittlungen zur Silk Road ebenfalls genauso viel mit für Erpressungsversuche und private Bereicherung nutzte. Ebenfalls soll es sich auch im Geld aus dem Besitz des zu zweifach lebenslänglich verurteilten Silk-Road-Betreibers Ross U. handeln.

Interessenten können sich noch bis zum 18. August registrieren; die Auktion soll dann am 22. August stattfinden. Für die Anmeldung müssen Ausweisdokumente vorgelegt und 100․000 US-Dollar bei einer US-Bank deponiert werden ? das Angebot richtet sich also eher an Profi-Investoren. Zuvor wurden bereits deutlich größere Bitcoin-Summen aus dem Silk-Road-Fall versteigert, nicht nur von US-Behörden sondern auch von der australischen Polizei.

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