
Nextcloud hat neue Support-Optionen für seinen OwnCloud-Fork vorgestellt. Zusätzlich zum bereits bestehenden Android-Client gibt es nun ebenfalls einen eigenen Client für iOS.
Das Unternehmen Nextcloud macht Fortschritte und erweitert sein Angebot. Ab sofort bietet es kostenpflichtigen Support speziell für Unternehmenskunden an. Damit können diese von besserer Beratung und schnellerer Hilfe profitieren.
Darüber hinaus steht nun auch ein Client für iOS zur Verfügung. Damit ist Nextcloud nun vollständig plattformübergreifend und ermöglicht auch iOS-Nutzern den Zugriff auf ihre Daten in der Cloud.
Die neuen Support-Modelle und der iOS-Client sollen dazu beitragen, Nextcloud als attraktive Alternative zu etablierten Cloud-Diensten im Unternehmensbereich zu positionieren.
Während sich OwnCloud in der Unternehmens-Version ganz auf das Speichern & Austauschen von Dateien konzentriert, unterstützt Nextcloud diverse Erweiterungen. Dazu gehören Gruppenkalender und -adressbuch, Videokonferenzen und optional auch der Einsatz von Collaboras Online-Version von LibreOffice.
Zu dem Nextcloud-Client für Android hat sich jetzt ein iOS-Client für 99 Cent gesellt. Die Downloads der Desktop-Clients für Linux, OS X und Windows verlinken noch unauffällig auf die Owncloud-Clients die selbstverständlich auch mit Nextcloud-Installationen kooperieren.
Nextcloud ist ein Fork der bekannten Datei-Synchronisationslösung OwnCloud die OwnCloud-Begründer Frank Karlitschek ins Leben gerufen hat. Karlitschek war bis Ende April Technikchef bei OwnCloud Inc., hatte das Unternehmen dann aber wegen Meinungsverschiedenheiten über den Kurs von OwnCloud verlassen. Die aktuelle Version 9․0․52 basiert auf den Quellen des aktuellen OwnCloud 9, bringt aber schon einige kleinere Neuerungen.
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