Fortführung der Veröffentlichung von Snowden-Dokumenten von Greenwald

NSA-Skandal: Greenwald will kontinuierlich Snowden-Dokumente veröffentlichen

Nachdem Edward Snowden, ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA, eine große Menge an Dokumenten an Journalisten weitergegeben hat ist es nach drei Jahren relativ still geworden um die Veröffentlichungen der Snowden-Enthüllungen.


Auch deswegen wollen Journalisten das Archiv nun teilweise öffnen.

Das US-Onlinemagazin The Intercept will fortan weiterhin Dokumente aus dem Material des NSA-Whistleblowers Edward Snowden direkt ins Internet stellen. Wie der Snowden-Vertraute Glenn Greenwald schreibt, sollen periodisch einzelne Ausgaben des NSA-internen Newsletters SIDtoday veröffentlicht werden. Die umfassen demnach den Zeitraum von 2003 bis 2012 und bestehen aus ganz verschiedenen Berichten über interne Vorgänge beim US-Geheimdienst NSA. Damit sollen Journalisten · Wissenschaftler und andere Interessierte die Möglichkeit erhalten · selbst das Material zu durchsuchen.

Für die Veröffentlichung seien die Materialien sorgfältig überprüft und in einigen Bereichen geschwärzt worden, schreibt Greenwald. So seien die Namen niedrigrangiger NSA-Mitarbeiter ähnelt entfernt worden, ebenso wie Informationen, deren Veröffentlichung Unschuldige in große Gefahr bringen könnte. Auch habe die NSA die Möglichkeit bekommen, selbst auf Gefährdungen hinzuweisen, woraufhin noch zwei Namen geschwärzt wurden, schreibt The Intercept. Das Portal war Anfang 2014 eröffnet worden, unter anderem um die Veröffentlichungen auf Basis der Snowden-Dokumente fortzusetzen. Finanziert wird das Angebot von dem milliardenschweren eBay-Mitgründer Pierre Omidyar.

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