Entschlüsselungs-Tool scheitert an neuer Version des Erpressungs-Trojaners CryptXXX

Erpressungs-Trojaner: Entschlüsselungs-Tool scheitert an neuer CryptXXX-Version

Bis vor Kurzem war es möglich die Daten die Opfer des Verschlüsselungs-Trojaners CryptXXX verloren hatten, mithilfe eines kostenlosen Entschlüsselungs-Tools wiederherzustellen. Doch nun hat sich der Schädling weiterentwickelt und die Effektivität des RannohDecryptor-Tools untergraben.


Zum einen soll der Schädling Opfer nun komplett von infizierten Computer aussperren, indem ein Sperrbildschirm den Zugriff verweigert. Doch es kommt noch schlimmer: Die Drahtzieher hinter CryptXXX haben klar an der Verschlüsselung gefeilt und das Entschlüsselungs-Tool spuckt nur noch Fehlermeldungen aus, berichtet Proofpoint. Die Sicherheitsforscher führen die Inkompatibilität auf den Einsatz der Komprimierungs-Bibiliothek zlib zurück, führen das aber nicht weiter aus.

Dateien die mit der alten Version von CryptXXX verschlüsselt wurden, konnten über das von Kaspersky entwickelte kostenlose Entschlüsselungs-Tool RannoDecryptor dechiffriert werden. Proofpoint zufolge existiert CryptXXX bereits in seiner vierten Variante und befindet sich aktiv in der Weiterentwicklung.

Alles was Sie über Erpressungs-Trojaner wissen müssen, fässt c't- und heise-Security-Redakteur Ronald Eikenberg in einem Webinar am nächsten Mittwoch um 11 Uhr zusammen.

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