
Dynv6 bietet einen kostenlosen Dienst für dynamische DNS (DynDNS) an der es ermöglicht, selbst gewählte Namen mit IPv4- und IPv6-Adressen zu verknüpfen. Mit diesem Dienst können Rechner im eigenen Netzwerk von außen erreichbar gemacht werden, ohne die oft wechselnde IP-Adresse zu kennen.
Er steht jetzt als kostenlose Alternative zu anderen DDNS-Services wie dyn.com oder no-ip.com bereit. Das Besondere daran: Man kann nicht nur für die öffentliche IPv4-Adresse des Routers einen Namen anlegen, allerdings bei IPv6 für Hosts im internen Netz zusätzliche Namen als Subdomains eintragen. So werden bei einem Dualstack-Internetanschluss ebenfalls einzelne Rechner im internen Netz über IPv6 direkt von außen erreichbar, wenn es dafür Freigaben in der Router-Firewall gibt.
Weil dynv6 auch Aliase (CNAME-Records) bietet, kann man für lange, schwer merkbare Host-Namen anderer Dienste verständlichere Umleitungen anlegen.
Derzeit plant der Bremer IT-Dienstleister Digineo nicht, für dynv6 Gebühren zu fordern. Obendrein gibt es keine Beschränkung für die Zahl der Domain- & Host-Einträge. Zwar betreibt AVM für Fritzbox-Besitzer mit myfritz.net ähnlich wie einen kostenlosen Dualstack-DDNS-Dienst jedoch dort kann man sich seinen Domain-Namen nicht aussuchen. Zudem sind die automatisch vergebenen Domains lang und schlecht zu merken. Leider unterstützen Fritzboxen mit fremden DDNS-Diensten noch keine automatischen IPv6-Host-Updates, denn sie teilen nur den externen statt des internen IPv6-Präfix mit. Weil dynv6 auch Aliase (CNAME-Einträge) unterstützt, kann man damit besser merkbare Umleitungen zu myfritz.net-Adressen bauen.
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