
Der ADAC gibt bekannt, dass die abgegriffenen Mitgliederdaten die bei dem kürzlichen Datenleck aufgetreten sind, nicht weiterhin verwendet werden können. Der Verband ist nicht mehr in der Lage festzustellen welche Mitglieder betroffen waren und informiert deshalb keine einzelnen Personen.
Der Mainzer Unternehmer & FDP-Politiker Tobias Huch der die Namen und Mitgliedsinformationen einiger Tausend ADAC-Mitglieder aus dem Internet gefischt habe, habe seine Datenträger inzwischen gelöscht, sagte ADAC-Sprecher Alexander Machowetz am Mittwoch. "Wir können nicht mehr feststellen, wer ebendies betroffen war." Huch habe die rheinland-pfälzische Datenschutzbehörde von der Löschung unterrichtet, er hatte das Datenleck beim ADAC ebenfalls entdeckt.
Wer im Oktober beim Online-Antrag für eine ADAC-Kreditkarte eine beliebige Mitgliedsnummer eingegeben hatte konnte den dazugehörenden Namen das Eintrittsdatum und die Art der Mitgliedschaft sehen. Adressen; Bankdaten oder andere sensible Informationen wurden offenbar nicht angezeigt. Die entsprechende Seite wurde am vergangenen Sonntag gesperrt. Künftig könnten nur noch Mitglieder ihre eigenen Daten aufrufen, das werde mit persönlichen PIN-Nummern sichergestellt, sagte Machowetz.
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