
Die Filme-Plattform Kinox.to gilt als Nachfolger des inzwischen nicht mehr existenten Kino.to. Nun muss sich ein 29-jähriger Mann vor Gericht verantworten, da man davon ausgeht, dass es sich bei ihm um einen der Betreiber der Plattform handelt.
Erste Verhandlung im Fall von Kinox.to
Auf Kinox.to findet man schon seit jahren Links zu illegalen Downloads von Filmen. Die Justiz versucht schon seit einiger zeit, das Portal vom Netz zu nehmen, was jedoch nicht gelingt, da ganz einfach die entsprechenden Zugangscodes nicht aufzutreiben sind. Daher sucht man schon länger nach den Betreibern des Portals. Vor etwa einem Jahr konnte man bei einer Razzia einen 29-jährigen Mann festnehmen, der in Verdacht steht, das Portal mit betrieben zu haben. An diesem Freitag, den 30. Oktober findet nun die Gerichtsverhandlung statt.
Dem 29-jährigen wird gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung in mehr als 767.000 Fällen vorgeworfen. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden erklärt außerdem, dass gegen den Mann Anklagen wegen Nötigung, Computersabotage und Steuerhinterziehung vorliegen würden. Von den beiden Gründern, zwei Bürdern, fehlt bisher jede Spur. Sie befinden sich weiterhin auf der Flucht. Gegen Sie wurde ein internationaler Haftbefehl verhängt und beide Männer gelten als gewaltbereit.
Nun steht allerdings zunächst die Gerichtsverhandlung gegen den 29-jährigen an. Bisher gibt es noch keine Angaben dazu, mit welcher Strafe er im Falle einer Verurteilung zu rechnen hat. Es ist auch noch unklar, was man wegen der geplanten Abschaltung des Portals zu gedenken versucht. Denn ohne die Codes könnte die Seite noch eine Weile online bleiben, was man natürlich vermeiden möchte.
Der "Vorgängerseite" Kino.to wurde im Jahr 2011 der Garaus gemacht. Die Gründer und der Chefprogrammierer wurden zu mehreren Jahren Haft verurteilt und noch immer finden Verhandlungen statt, in denen Mithelfer verurteilt werden. /ab
Bild-Quellen:
News Redaktion
am Donnerstag, 29.10.2015 11:47 Uhr
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