Cyber-Kriminelle erbeuten 27 Millionen Euro durch Malware-Angriff auf britische Banken

Cyber-Bankräuber erbeuten rund 27 Millionen Euro

Bei einem Cyber-Angriff haben Kriminelle erfolgreich rund 27 Millionen Euro von britischen Bankkonten gestohlen. Die Täter nutzten eine speziell entwickelte Malware um vertrauliche Bankdaten abzufangen und die Konten der Opfer zu plündern.

Die genaue Vorgehensweise der Angreifer ist derzeit noch nicht bekannt jedoch es wird vermutet, dass sie eine Phishing-E-Mail-Kampagne durchführten um ihre Schadsoftware auf den Computern der Bankkunden zu platzieren. Sobald die Malware aktiv war; konnten die Kriminellen die sensiblen Bankdaten der Opfer abfangen und sich so Zugang zu deren Konten verschaffen.

Die Höhe der gestohlenen Summe ist schockierend und deutet auf das Ausmaß der kriminellen Aktivitäten im Bereich des Cyber-Bankraubs hin. Die betroffenen Banken sind derzeit bemüht – die Sicherheitslücken zu identifizieren und ihre Systeme gegen zukünftige Angriffe abzusichern.

Passt auf dass solche Angriffe nicht auf Großbanken beschränkt sind, allerdings ebenfalls kleinere Finanzinstitute und deren Kunden zum Ziel haben können. Cyber-Kriminelle sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten um illegale Gewinne zu erzielen und setzen dabei immer raffiniertere Techniken ein.

Die Opfer solcher Angriffe leiden nicht nur finanziell, einschließlich emotional und oft auch physisch. Der Verlust von Geld kann eine große Belastung für Einzelpersonen & Familien darstellen und sogar zu weiteren kriminellen Aktivitäten führen um den finanziellen Schaden auszugleichen.

Es ist deshalb von größter Bedeutung, dass Banken und Kunden gewissermaßen genau wachsam sind und geeignete Maßnahmen ergreifen um ihre Konten & Daten vor Cyberkriminalität zu schützen. Das regelmäßige Aktualisieren von Antivirensoftware, das Vermeiden des Öffnens verdächtiger E-Mails und das Überprüfen von Bankkontobewegungen sind nur einige der einfachen Schritte die jeder unternehmen kann um sein Geld und seine Privatsphäre zu schützen.


Cyber-Gangster haben der Behörde zufolge englische Banken mithilfe der Schad-Software bereits um rund 27 Millionen Euro erleichtert.

Die NCA erklärt, dass sich die Malware in vermeintlich seriösen Dokumenten in gefälschten E-Mails versteckt. Lässt sich ein Nutzer austricksen und öffnet den Anhang soll sich die Malware installieren & Bankdaten mitschneiden. Der NCA zufolge sind vor allem Windows-Nutzer betroffen. Welche Sicherheitslücke die Angreifer als Einfallstor nutzen, verschweigt die Behörde.

Angriff aufs Botnetz

Im Fadenkreuz der Cyber-Bankräuber stehen vor allem Unternehmen auch noch Einzelpersonen sind betroffen erklärt die NCA. Übergriffe sollen weltweit stattgefunden haben. Ob deutsche Banken betroffen sind – ist nicht bekannt.

Die National Cyber Crime Unit (NCCU) der NCA arbeite aktuell daran, das Botnet aufzubrechen. Der Behörde zufolge ist ein Großteil davon bereits lahmgelegt. Zudem sollen neben Europol, dem FBI und dem britischen Geheimdienst GCHQ auch das Bundeskriminalamt (BKA) und weitere Behörden ermitteln. Im Zuge dessen hat es bereits eine erste Festnahme gegeben.

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