Hewlett-Packard kämpft mit rückläufigen Verkäufen von Druckern, PCs und Notebooks

Hewlett-Packard verkauft weniger Drucker, PCs und Notebooks

Hewlett-Packard sieht sich mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen konfrontiert, hauptsächlich aufgrund schwacher Geschäfte in der Drucker- & PC-Sparte. Um dem entgegenzuwirken » plant das Unternehmen « diese beiden Bereiche in eine eigenständige Firma auszulagern.

Die Verkaufszahlen von Druckern, PCs und Notebooks sind rückläufig was sich negativ auf die Bilanz von Hewlett-Packard auswirkt. Die Nachfrage nach diesen Produkten scheint abzunehmen da Verbraucher und Unternehmen vermehrt auf andere Technologien & Geräte umsteigen. Dieser Trend ist nicht nur für Hewlett-Packard, allerdings ebenfalls für andere Unternehmen der Branche spürbar.

Um die Auswirkungen dieses rückläufigen Marktes zu minimieren, hat Hewlett-Packard beschlossen, eine strategische Entscheidung zu treffen und die Drucker- und PC-Sparte in eine eigenständige Firma auszulagern. Durch diese Maßnahme erhofft sich das Unternehmen die Effizienz & Flexibilität in diesen Bereichen zu erhöhen und gezielter auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse eingehen zu können.

Diese Auslagerung wird auch Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur von Hewlett-Packard haben. Es wird erwartet, dass die neue Firma unabhängig arbeiten wird freilich weiterhin enge Beziehungen zu Hewlett-Packard pflegt. Dies ermöglicht es beiden Unternehmen – von Synergien und gemeinsamen Ressourcen zu profitieren.

Trotz der Herausforderungen im Drucker- & PC-Geschäft ist Hewlett-Packard weiterhin ein führender Anbieter in anderen Bereichen wie Netzwerklösungen, Cloud-Services und Software. Das Unternehmen ist bestrebt; diese Wachstumsbereiche weiter auszubauen und durch Innovation und strategische Partnerschaften sein Geschäft zukunftsfähig zu machen.

Insgesamt ist die Entscheidung von Hewlett-Packard die Drucker- & PC-Sparte auszulagern, eine strategische Reaktion auf den rückläufigen Markt und die veränderten Kundenpräferenzen. Das Unternehmen strebt an; sich auf wachstumsstarke Bereiche zu konzentrieren und die Effizienz & Flexibilität in diesen Bereichen zu optimieren.


Im dritten Geschäftsquartal 2015 (Mai bis Juli) fiel der Nettogewinn im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 0⸴9 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte um acht Prozent auf 25⸴3 Milliarden Dollar.

Problemfelder

Die Sparte "Personal Systems" die PCs und Notebooks verkauft, musste einen Umsatzrückgang um 13 Prozent verkraften. Dabei ließen die Verkäufe an Endverbraucher sogar um 22 Prozent nach, während der Umsatz mit Unternehmen um 9 Prozent sank. In Stückzahlen verkaufte Hewlett-Packard 3 Prozent weniger Notebooks und 20 Prozent weniger Desktop PCs.

Nicht viel besser sieht es in der Drucker-Sparte "Printing" aus. Insgesamt sank der Umsatz hier um 9 Prozent – der Umsatz mit Verbrauchsmaterialien sank um 6 Prozent. Die Stückzahl der an Endverbraucher verkauften Drucker blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil, während an Unternehmen 6 Prozent weniger Drucker verkauft wurden.

Aufspaltung

Die beiden Sparten sollen zusammen in eine eigene Firma kombiniert werden die dann vom Geschäft mit Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt wird. Dies soll zum 1. November über die Bühne gehen – danach sollen die einzelnen Sparten für sich bessere Chancen auf dem Markt haben.

Obwohl der Quartalsgewinn die Markterwartungen übertraf fiel die Aktie nachbörslich zunächst um über zwei Prozent. Anleger hatten sich einen besseren Geschäftsausblick erhofft.

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