Conrad Electronic eröffnet 3D-Copyshop in München Moosach

Conrad Electronic hat in seiner Filiale in München Moosach einen 3D-Copyshop eröffnet. Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, ihre 3D-Dateien auf Conrad-Eigenen 3D-Druckern zu materialisieren.

Der 3D-Copyshop bietet ebenfalls die Möglichkeit, eigene Gegenstände mitzubringen und diese in 3D zu scannen um sie anschließend zu drucken. Kunden » die noch keine Vorlage haben « können also auch ihre physischen Objekte mitbringen und in 3D scannen lassen.

Mit der Eröffnung des 3D-Copyshops reagiert Conrad Electronic auf den steigenden Bedarf an 3D-Druckdiensten. Immer weiterhin Menschen möchten ihre eigenen 3D-Modelle erstellen und zum Leben erwecken. Durch die Nutzung der Conrad-eigenen 3D-Drucker & Scanner ist dies nun in der Filiale in München Moosach möglich.

Der 3D-Copyshop bietet eine große Auswahl an Materialien und Farben, aus denen Kunden ihre 3D-Modelle drucken lassen können. Ob Prototypen für den Ingenieursbereich, personalisierte Geschenke oder Kunstobjekte – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Um den Druckprozess zu vereinfachen, stellt Conrad Electronic auch einen Online-Service zur Verfügung. Kunden können ihre 3D-Modelle von zu Hause aus hochladen und erhalten sie dann fertig gedruckt in der Filiale in München Moosach.

Conrad Electronic legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Ergebnisse. Die 3D-Drucker in der Filiale sind auf dem neuesten Stand der Technik und sorgen für präzise und detailgetreue Ausdrucke.

Mit der Eröffnung des 3D-Copyshops geht Conrad Electronic einen weiteren Schritt in Richtung Innovation & Kundenorientierung. Kunden profitieren nun von der Möglichkeit, ihre 3D-Modelle direkt vor Ort ausdrucken und mitnehmen zu können.


In der Filiale München Moosach kann man seit gestern die Geräte aber nicht nur kaufen, allerdings auch direkt vor Ort benutzen: In einem speziellen Bereich namens "3D-Printhub" stehen zwei Arbeitsplätze zur Verfügung die jeweils mit 3D-Drucker, 3D-Scanner und einem Rechner mit der benötigten Software bestückt sind.

Nach Anmeldung und einer kostenlosen 15-minütigen Einführung nutzt man einen der beiden Arbeitsplätze für den Einführungspreis von 10 Euro pro Stunde der bis Ende Juni gilt. Das Verbrauchsmaterial für den 3D-Drucker ist im Preis enthalten. Wer mehr Hilfe braucht, kann auch eine "Fachberatung durch einen 3D-Druckexperten vor Ort" buchen ? Preise dafür nennt Conrad derzeit nicht.

Conrad erwähnt in der Ankündigung seines 3D-Printhubs "3D-Drucktechnik von namhaften Herstellern wie Renkforce & MakerBot"; im gerenderten Werbe-Video ist neben den beiden genannten Geräten auch noch ein stilisierter Ultimaker 2 zu erkennen, den Conrad ähnlich wie verkauft. Als Scanner kommen offenbar zwei Drehteller-Laser-Geräte vom Typ MakerBot Digitzer zum Einsatz. Dessen Vorteil: Seine Software sorgt dafür, dass die gescannten Objekte stets druckbar sind, obwohl das gelegentlich auf Kosten der Detailtreue der 3D-Abbildung geht. Die technische Druckreife der Scans erspart eine oft zeitraubende Nachbearbeitung der Datei vor Ort.

Je nach Größe des Druckobjekts und Dicke der horizontalen Schichten kann ein 3D-Druck durchaus mehrere bis etliche Stunden dauern ? mal eben schnell dreidimensional ausdrucken klappt höchstens bei so überschaubaren Objekten wie individuellen Einkaufswagenchips. Wer hingegen größeres vorhat, wird viel Zeit bei Conrad verbringen und muss sich darauf einstellen, nicht zum Zug zu kommen, falls beide Arbeitsplätze im "3D-Printhub" schon belegt sind. Wir sind gespannt welche Erfahrungen die Firma und die Nutzer des Angebots in den nächsten Wochen damit machen ? und auch darauf, ebenso wie die Betreiber der 3D-Drucker-Community 3D Hubs auf die Namensähnlichkeit zwischen ihrem Projekt und dem Conrad-Angebot reagieren werden.

Conrad Electronic hat die Maker-Szene schon seit einiger Zeit als Zielgruppe auf dem Zettel: Im Jahr 2013 nahm der Elektronikhändler zunächst den 3D-Drucker K8200 von Velleman ins Programm auf und stellte kurz darauf mit dem Renkforce RF1000 einen eigenen 3D-Druckerbausatz vor. Anfang 2015 eröffnete Conrad ein
Hardware-Labor für Start-ups & Einsteiger in Berlin und beteiligte sich kurz darauf als Sponsor beim Hack-the-House-Wochenende, bei dem eine Wohnung in ein "intelligentes" Zuhause verwandelt wurde.

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