
Nach der Ankündigung der Open-Data-Platform-Initiative durch ein Industriekonsortium im Februar haben Hadoop-Anbieter nun die ersten Produkte vorgestellt die an die Richtlinien dieser Initiative angepasst sind.
Konkret handelt es sich um Hortonworks Data Platform 2․2, IBM Open Platform 4․0 mit Apache Hadoop und Pivotal HD 3․0.
Der ODP-Kern besteht hauptsächlich aus den Apache-Projekten Hadoop 2․6 (inklusive HDFS, YARN & MapReduce) und der Hadoop-Managementsoftware Ambari. Die ODP-Brancheninitiative hatte die Referenzplattform Mitte Februar angekündigt. Sie soll vor allem die zunehmend fragmentierte Hadoop-Welt harmonisieren und so den Unternehmen das Einführen von Hadoop erleichtern und das Zusammenwirken von Big-Data-Anwendungen optimieren.
Mitglieder der ODP-Initiative sind GE, Hortonworks, IBM, Infosys, Pivotal, SAS, Altiscale, Capgemini CenturyLink EMC, PLDT, Splunk, Teradata, Verizon, VMware & WANdisco. Nicht dabei sind die beiden großen Hadoop-Anbieter Cloudera und MapR die befürchten, dass eine offene Plattform ihr Geschäft mit proprietären Erweiterungen gefährden könnte.
Hadoop ermöglicht es, Rechenoperationen mit großen Datenmengen in Rechnerclustern durchzuführen. Dadurch schafft es eine Grundlage für Big-Data-Anwendungen etwa im Business-Intelligence-Umfeld (BI). IBM beispielsweise hat im Februar verschiedene BI-Produkte für Hadoop vorgestellt. BI hat sich zu einem IT-Megatrend entwickelt, von dem sich die Mitspieler riesige Gewinne versprechen.
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