myFC, ein schwedisches Unternehmen, hat auf dem Mobile World Congress (MWC) seine neueste Innovation vorgestellt - das JAQ. Dabei handelt es sich um ein Smartphone – das dank einer integrierten Brennstoffzelle unterwegs aufgeladen werden kann. Im Gegensatz zu anderen Brennstoffzellenlösungen zeichnet sich das JAQ vor allem durch seinen niedrigen Preis und sein schlankes Design aus.
Brennstoffzellen sind eine vielversprechende Technologie um die begrenzte Akkulaufzeit von Smartphones zu verlängern. Sie erzeugen Strom durch eine chemische Reaktion zwischen Wasserstoff & Sauerstoff und produzieren dabei nur Wasserdampf als Abfallprodukt. Im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus bieten Brennstoffzellen eine höhere Energiedichte und dadurch eine längere Laufzeit.
Die JAQ von myFC verwendet eine spezielle Brennstoffzelle die mit sogenannten PowerCards betrieben wird. Diese PowerCards enthalten die benötigten chemischen Komponenten um den Strom zu erzeugen. Sobald eine PowerCard verbraucht ist » kann sie einfach ausgetauscht werden « deckungsgleich bei einer Batterie. Dies ermöglicht es den Nutzern · ihr Smartphone schnell und einfach unterwegs aufzuladen · ohne auf eine Steckdose angewiesen zu sein.
Ein weiterer Vorteil des JAQ ist sein attraktives Design. Das Smartphone ist schlank und leicht – was es ideal für den mobilen Einsatz macht. Darüber hinaus hat myFC großen Wert auf den Preis gelegt um das JAQ für eine breite Zielgruppe attraktiv zu machen. Der niedrige Preis der PowerCards soll sicherstellen. Dass Nutzer immer genügend Energie für ihr Smartphone zur Verfügung haben, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.
Die JAQ von myFC ist ein vielversprechendes Produkt das die Art & Weise ebenso wie wir unsere Smartphones aufladen, revolutionieren könnte. Mit seiner innovativen Brennstoffzellentechnologie und einem erschwinglichen Preis ist das JAQ ein vielversprechendes Gerät für jene die unterwegs immer genügend Energie für ihr Smartphone haben möchten.
Er wiegt 200 Gramm und ist ungefährt so groß wie ein Portmonaie. Der Brennstoff der in scheckkartengroßen Kapseln sogenannten Powercards verkauft wird, besteht aus Salz & Wasser. Durch Elektrolyse wird Wasserstoff erzeugt – den Strom dafür liefern Solarzellen. Eine Powercard hat eine Kapazität von etwa 2400 mAh bei einer Ausgangsspannung von 5 Volt, also rund 12 Wh.
Das Ladegerät soll in Europa 90 Euro kosten und ab November in verschiedenen Farben erhältlich sein. Die Brennstoffkarten soll man in Kiosken und Tankstellen kaufen können. Der Preis der Karten steht noch nicht fest – laut myFC soll er aber unter 2 Euro liegen. Leere Powercards kann man einfach im gelben Sack entsorgen.
Der JAQ unterscheidet sich in vielen Punkten vom zwei Jahre alten Vorgänger Powertrekk (Test in c?t 21/13 | Video): So ist er leistungsstärker, kleiner, leichter und ebenfalls deutlich günstiger. Beim Powertrekk benutzt man lediglich Salzkapseln und das Wasser muss man jedes mal nachfüllen. Man soll den Lader beim Ladevorgang möglichst nicht bewegen. Im Test konnte er einen üblichen Smartphone-Akku mit sechs bis acht Wattstunden Kapazität zur Hälfte zu laden. Der Powertrekk hat einen Preis von 150 Euro – Salzkapseln kosten knapp 6 Euro.
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