
Ein Unternehmen zur Bekämpfung von Piraterie hat versehentlich die Entfernung einer Vielzahl legaler Internetseiten aus dem Suchindex von Google beantragt. Die betroffenen Seiten darunter Downloadportale für Ubuntu The Gimp und Java, wurden fälschlicherweise als Urheberrechtsverletzer eingestuft.
Darunter befanden sich unter anderem die Downloadportale von beispielsweise Ubuntu, Typo3 & Skype.
Schuld an der Panne soll ein Fehler im Skript gewesen sein mit dem nach Urheberrechtsverletzungen im Internet gesucht wird. Das Skript soll für einige Stunden ausschließlich das Wort "Download" verwendet haben, ebenso wie das Unternehmen in einer E-Mail gegenüber Ars Technica erklärt.
Google habe die meisten Anträge abgelehnt. Vereinzelt seien kleinere Unternehmen von dem Bug betroffen gewesen und mussten sich selber um eine Aufhebung der Sperre kümmern. Auf seiner Facebookseite entschuldigte sich das Unternehmen für den Fehler und erklärte, dass sein Dienst derzeit überarbeitet werde.
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