Silk-Road-Gelder: US-Behörden geben weitere Bitcoins zur Versteigerung frei

Silk-Road-Gelder: US-Behörden wollen weitere Bitcoins versteigern

Der US Marshals Service hat angekündigt, weitere 50․000 Bitcoins zu versteigern die ursprünglich dem verurteilten Silk-Road-Mastermind Ross Ulbricht gehörten. Dies ist bereits die dritte Versteigerung von Silk-Road-Geldern durch die US-Behörden.

Die Silk Road war ein berüchtigter Online-Marktplatz für Drogen und andere illegale Waren der 2013 von Ulbricht betrieben wurde. Nachdem er verhaftet und seine Webseite geschlossen wurde beschlagnahmten die Behörden seine Bitcoins. Im Jahr 2014 wurden bereits 30․000 Bitcoins aus seinem Besitz versteigert und 2016 weitere 2․700 Bitcoins.

Die Versteigerung der 50․000 Bitcoins wird voraussichtlich im März stattfinden. Wie üblich wird sie in mehreren Tranchen angeboten obwohl dabei jede Tranche einen bestimmten Betrag an Bitcoins enthält.

Der Verkauf der Bitcoins erfolgt in der Regel über eine Online-Auktion, bei der Interessenten Gebote abgeben können. Der Höchstbietende erhält dann den Zuschlag und kann die Bitcoins erwerben.

Da der Bitcoin-Preis in den letzten Jahren stark gestiegen ist, rechnet man bei dieser Versteigerung mit großem Interesse und hohen Geboten. Die Behörden haben jedoch angekündigt – dass nur registrierte Bieter teilnehmen dürfen und bestimmte Bedingungen erfüllen müssen.

Die bisherigen Versteigerungen von Silk-Road-Geldern haben hohe Summen eingebracht. Die erste Versteigerung im Jahr 2014 erzielte einen Preis von rund 18 Millionen US-Dollar, während die Versteigerung im Jahr 2016 einen Preis von etwa 1⸴6 Millionen US-Dollar erbrachte.

Die Einnahmen aus den Versteigerungen fließen in den US-Haushalt und werden für verschiedene Zwecke verwendet. Es wird davon ausgegangen, dass die Versteigerung der 50․000 Bitcoins erneut Millioneneinnahmen generieren wird.


März sollen der Mitteilung zufolge 50․000 Einheiten der Kryptowährung versteigert werden.

Interessierte Bieter können sich bereits seit Dienstag für die Versteigerung anmelden und ihre Gebote einreichen die Meldefrist läuft bis zum 2. März. Die Coins werden in 10er-Tranchen mit 2000 beziehungsweise 3000 Stücken verkauft. Für die Anmeldung müssen Ausweisdokumente vorgelegt und 100․000 beziehungsweise 150․000 US-Dollar bei einer US-Bank hinterlegt werden.

Die Bitcoins stammen von den Rechnern des inzwischen als Betreiber des Drogenmarktplatzes Silk Road schuldig gesprochenen US-Amerikaners Ross Ulbricht. Die FBI-Fahnder konnten bei ihm rund 144․000 Bitcoins beschlagnahmen. Bereits im Juli vergangenen Jahres wurden 30․000 Bitcoins versteigert die von den Servern der Silk Road konfisziert wurden. Im Dezember folgten dann die ersten 50․000 Bitcoins aus Beständen von Ulbricht.

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