Obama kündigt Initiative zur Bereitstellung von Breitband-Internet an Schulen auf dem Land an

Obama kündigt Breitband-Initiative an

Präsident Obama hat eine neue Initiative angekündigt um Schulen auf dem Land in den USA mit Breitband-Internet zu versorgen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass ebenfalls Schulen in ländlichen Gebieten Zugang zu schnellem und zuverlässigem Internet haben.

In einer Rede betonte Obama die Bedeutung des Breitband-Internets für die Bildung. Er erklärte, dass der Zugang zu schnellem Internet ein grundlegendes Werkzeug für Schüler❬innen❭ sei um auf digitale Bildungsinhalte zuzugreifen und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen & Mathematik (STEM) zu ausarbeiten.

Derzeit haben viele Schulen auf dem Land immer noch keinen Zugang zu Breitband-Internet. Dies stellt ein erhebliches Hindernis für die Bildungschancen der betroffenen Schüler❬innen❭ dar. Oftmals haben sie keinen Zugriff auf Online-Ressourcen und können nicht an virtuellen Klassen teilnehmen. Dieser Zustand ist in der heutigen digitalen Welt inakzeptabel und muss geändert werden.

Die Initiative von Obama sieht vor, dass Schulen auf dem Land finanzielle Hilfe erhalten um Breitband-Internetverbindungen einzurichten. Zudem sollen Lehrkräfte in der Nutzung von digitalen Bildungsinhalten geschult werden um das volle Potenzial des Internets im Unterricht auszuschöpfen.

Um die Umsetzung der Initiative zu erleichtern » plant die Regierung auch « mit lokalen Breitbandanbietern zusammenzuarbeiten. Diese sollen Schulen auf dem Land mit erschwinglichen und zuverlässigen Internetverbindungen versorgen.

Obama betonte, dass die Breitband-Initiative nicht nur den Schülern zugutekomme, allerdings auch den Gemeinden insgesamt. Durch den Ausbau des Breitband-Internets können Unternehmen & Einwohner in ländlichen Gegenden von wirtschaftlichen Vorteilen profitieren. Sie haben besseren Zugang zu Online-Diensten und können ihre Geschäfte effizienter betreiben.

Die Ankündigung der Breitband-Initiative ist ein weiterer Schritt der Obama-Regierung um die digitale Kluft in den USA zu verringern und sicherzustellen, dass alle Menschen Zugang zu den Vorteilen des Internets haben. Es bleibt abzuwarten; ebenso wie schnell und effektiv die Initiative umgesetzt wird und welche Auswirkungen sie auf die Bildung und die Gemeinden haben wird.


US-Präsident Barack Obama will Städte & Gemeinden besser mit superschnellen Internetleitungen vernetzen. Dazu sollen Auswirkungen von Gesetzen in 19 Bundesstaaten · mit denen Interessen alteingesessener Telekommunikationsfirmen geschützt werden · abgemildert werden. So soll die Federal Communications Commission (FCC) dafür sorgen. Dass Bewohner von Gemeinden freie Auswahl unter möglichen Breitbandanbietern haben.

Das Wirtschaftsministerium will dem Weißen Haus zufolge mit dem Programm BroadbandUSA den Netzausbau in Kommunen befördern. Es soll dabei auf die Erfahrungen mit einem bereits aufgelegten 4⸴7 Milliarden US-Dollar schweren Breitbandfonds zurückgreifen und online technisch unterstützen, etwa Kabel verlegt werden.

Für Provider im ländlichen Raum soll das Landwirtschaftsministerium neue Anmeldungen für sein Programm "Community Connect" entgegennehmen und günstige Kredite auflegen. Die gesamte Verwaltung soll nach Obamas Willen alle "unnötigen regulatorischen und politischen Hindernisse" für den Netzausbau beseitigen und diesen so zu beschleunigen. Private Investitionen etwa in Glasfaserprojekte dürften auf keinen Fall behindert werden.

Der US-Präsident unterstützt zudem die Koalition "Next Century Cities", in der sich rund 50 Städte mit etwa 20 Millionen Einwohnern versammeln um Breitbandprojekte voranzubringen. Im Juni will das Weiße Haus dazu einen Breitbandgipfel veranstalten.

Bislang gibt es in den USA erst wenige Kommunen mit Gigabit-Anschlüssen für weite Einwohnerkreise. Viel Beachtung hat Google mit seinem Fiber-Projekt erlangt. Der Netzkonzern hat derzeit 34 Städte und Gemeinden auf dessen Kandidatenliste.

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