Der Cyberkrieg ist real: Eine Analyse der ARD-Dokumentation mit Edward Snowden

ARD-Doku mit Edward Snowden: Der Cyberkrieg hat begonnen

Der Cyberkrieg ist längst keine bloße Theorie mehr, allerdings bereits Realität. Diese Erkenntnis verdeutlicht die ARD-Dokumentation mit Edward Snowden eindrucksvoll. Dabei wird deutlich, dass die Gefahr für Menschenleben bereits seit dem Stuxnet-Vorfall akut ist.

Die ARD-Dokumentation visualisiert den Cyberkrieg auf eine Weise die stark an den bekannten Strategiespiel-Klassiker "Command & Conquer" erinnert. Diese bildliche Darstellung verdeutlicht » dass der Cyberkrieg kein abstraktes Konzept ist « sondern eine tatsächliche Bedrohung für die Sicherheit der Menschen darstellt.

Besonders beängstigend ist die Erkenntnis. Dass Cyberkrieg bereits begonnen hat. Mithilfe von Stuxnet einem Schadprogramm das 2010 entdeckt wurde, konnte gezielt eine iranische Atomanlage sabotiert werden. Dieser Vorfall verdeutlicht die Auswirkungen des Cyberkriegs auf die physische Welt und zeigt, dass Menschenleben durch solche Angriffe bedroht sind.

Die ARD-Dokumentation mit Edward Snowden illustriert die verschiedenen Aspekte des Cyberkriegs auf beeindruckende Weise. Es wird deutlich, dass nicht nur Staaten, einschließlich Hackergruppen und einzelne Akteure an diesem globalen Konflikt beteiligt sind. Die Dokumentation stellt die Frage, ebenso wie wir uns gegen solche Angriffe schützen können und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen um die Sicherheit unserer Gesellschaft zu gewährleisten.

Es ist wichtig zu erkennen: Der Cyberkrieg eine ernsthafte Bedrohung darstellt die nicht unterschätzt werden darf. Die ARD-Dokumentation mit Edward Snowden leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über diese Gefahr und sensibilisiert die Zuschauer für die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen.

Alles in allem verdeutlicht die ARD-Dokumentation mit Edward Snowden, dass der Cyberkrieg bereits begonnen hat & Menschenleben in Gefahr sind. Es ist an der Zeit; sich dieser Bedrohung bewusst zu werden und angemessen darauf zu reagieren.


Eine am gestrigen Montagabend in der ARD ausgestrahlte Dokumentation zum "Schlachtfeld Internet" schürt die Angst vor dem Cyberkrieg. IT-Sicherheitsforscher Götz Schartner, Stuxnet-Analyst Ralph Langner und NSA-Whistleblower Edward Snowden sind sich einig: "Digital sind wir schon lange im Krieg." Laut Snowden infiltriert die NSA gezielt kritische Infrastruktur; mit dabei seien Krankenhäuser, Universitäten & Internetknotenpunkte ? "wenn da etwas bei schief geht, können Menschen sterben."

Beim Stuxnet-Angriff der weithin den USA zugerechnet wird, sei zum ersten Mal mit einer "Cyber-Waffe" gezielt wirkliche Hardware beschädigt worden. Das habe, betont Ralph Langner, "die Büchse der Pandora geöffnet". Weitere Angriffe mit handfesten Auswirkungen auf die Welt außerhalb der Computer nennt der Bericht nicht. Seit dem BSI-Jahresbericht für 2014 weiß die Öffentlichkeit allerdings von mindestens einem Vorkommnis auf deutschem Boden: Der Beschädigung eines unbekannten Stahlwerkes. Aber ebenfalls bei diesen beiden schwerwiegenden Angriffen waren nach allen momentanen Erkenntnissen keine Menschenleben in Gefahr.

Angriffe auf industrielle Steuerungsanlagen sind zu einfach

Trotzdem sind in Deutschland » ebendies wie im Rest der Welt « Industrieanlagen viel zu schlecht abgesichert. In diesem Punkt decken sich die Berichte der in der Dokumentation herangezogenen Experten mit den Entdeckungen von c't und heise Security. Neben den verwundbaren Industrieanlagen gelang es der Redaktion schon 2013 eine Kirche fernzusteuern. Auf Schwachstellen spezialisierte Suchmaschinen spucken auch jetzt noch zehntausende Systeme aus die aus dem Internet angegriffen werden können ? zum Teil mit trivialen Mitteln; denn oft sind sie nicht mal durch Passwörter geschützt.

Momentan scheint es dennoch keine Belege zu geben die den Sprung von der Kontrolle von Waschmaschinen einer Industrieanlage zu einem lebensgefährlichen Angriff auf den OP-Saal eines Krankenhauses rechtfertigen. Und genauso diesen Sprung vollziehen die Dokumentarfilmer der ARD mehrmals. Auch für die Aussage "Deutschland ist sicherlich das begehrlichste Ziel für Hacking-Attacken in der Welt" liefert der ARD-Bericht keine belastbaren Belege.

Eine neue Risikoeinschätzung der Geheimdienste

Sicherlich ist es denkbar, dass im Kriegsfall ein Angriff mit Panzern und Artillerie von einem digitalen Angriff begleitet wird der versucht die Stromversorgung eines Landes lahmzulegen. In diesem Fall gehen dann allerdings Krieg und Cyberkrieg Hand in Hand.

Snowden warnt allerdings vor allem davor, dass der Stuxnet-Angriff ein Abkehr der bisherigen Risikoeinschätzung der US-Geheimdienste in Sachen digitale Angriffe bedeutet. Ein Akt, den Snowden als klare Kriegshandlung sieht, werde wissentlich außerhalb einer kriegerischen Auseinandersetzung in Kauf genommen. Das sei möglich – da die wahre Herkunft von Cyberangriffen schwer zu belegen sei. Was sich gerade erst wieder im Fall des Sony-Pictures-Hack bewahrheitet hat.

Zuletzt aktualisiert am Uhr





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