
Bereits am Montag hatte Anonymous mehrere Websites - darunter diejenigen des britischen Justizministeriums sowie des Premierministers - durch DDoS-Angriffe, also das massenhafte Versenden von Server-Anfragen, zeitweise vom Netz genommen (gulli:News berichtete). Dabei wollen es die Anons jedoch offenbar nicht bewenden lassen. Medienberichten zufolge griffen die Hacktivisten mittlerweile zahlreiche weitere Websites an und machten die Angriffe auf Twitter bekannt. Unter den Zielen waren Regierungs- sowie Tourismus-Websites aus Großbritannien und Schweden. Die Angriffe werden offenbar mit den von Anonymous bekannten DDoS-Tools wie beispielsweise LOIC (Low Orbit Ion Cannon) durchgeführt. Diese benötigen so gut wie keine technischen Kenntnisse und sind für alle Freiwilligen online verfügbar, bieten allerdings den Nutzern keinen Schutz vor einer Entdeckung durch die Behörden.
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