
US-Journalist Glenn Greenwald gibt laut Spiegel Online unter Berufung auf den Whistleblower Edward Snowden einen weiteren Skandal bekannt. Ihm zufolge habe der britische Geheimdienst GCHQ Inhalte im Internet maipuliert, um etwa Propaganda zu verbreiten und unliebsame Inhalte zu verfälschen.
Größte Täuschungsaktion im Internet
Das GCHQ nutze für diese Manipulationen eine ganze Reihe von eignes entwickelten Programmen, durch welche es dem Geheimdienst möglich ist, Klickzahlen zu manipulieren, Videos zu zensieren und Online-Abstimmungen zu verfälschen. Auf diese Weise soll gezielt Propaganda unter den Internet-Nutzern verteilt werden. Es wird als erstaunlichste Täuschung im Internet bezeichnet.
Diese Enthüllung könnte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt für die britische Regierung kommen. Denn aktuell wird im Parlament über neue Methoden der Überwachung diskutiert. So soll es möglicht gemacht werden, dass Telefone und Internetanschlüsse in Zukunft noch stärker und effektiver überwacht werden. Edward Snowden hat dies bereits stark kritisiert.
Auch von Seiten der Menschrechtsorganisationen Amnesty International oder Liberty hagelt es Kritik an den Überwachungsmethoden der britischen Regierung. Doch diese zeigt sich davon unbeeindruckt. Die Überwachung würde im völligen Einklang mit den Menschenrechten stehen. Natürlich wird dies von den Menschenrechtsorganisationen stark bezweifelt, was nun sogar vor Gericht geklärt werden soll.
Ob es auch eine Manipulation von Internet-Inhalten sowie Klickzahlen und Abstimmungen in Deutschland gibt, ist nicht bekannt. Es wäre aber nicht verwunderlich, wenn so etwas ebenfalls noch ans Tageslicht kommen würde. /ab
Bild-Quellen:
Wikipedia
News Redaktion
am Dienstag, 15.07.2014 11:55 Uhr
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