Spionageskandal: NSA sammelt sechs Milliarden Metadaten pro Tag

Spionageskandal: NSA sammelt sechs Milliarden Metadaten pro Tag
Der US-Geheimdienst NSA sammelt einem Bericht des Nachrichtenmagazins SPIEGEL zufolge sechs Milliarden Metadaten pro Tag. Diese Zahlen stammen aus einer bisher geheimen Präsentation für eine Konferenz von Geheimdiensten aus dem Jahre 2010. Die SPIEGEL-Journalisten Holger Stark und Marcel Rosenbach sichteten für das Magazin die Snowden-Dokumente und schrieben ein Buch über diese Arbeit.

Die sechs Milliarden Metadaten, die der US-Geheimdienst NSA pro Tag sammelt, enthalten unter anderem Informationen darüber, wer mit wem telefoniert, E-Mails schreibt oder chattet. Dadurch hat der Geheimdienst die Möglichkeit, Beziehungen von Personen genau zu analysieren. Oftmals enthalten Metadaten indirekt auch Informationen über den Gesprächsinhalt, beispielsweise wenn eine Person den Suizid-Notruf wählt. Die Zahlen, die die SPIEGEL-Journalisten Marcel Rosenbach und Holger Stark am Montag in Berlin veröffentlichten, stammen aus einer bisher geheimen Präsentation für eine Geheimdienstkonferenz aus dem Jahre 2010.

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