
Die sechs Milliarden Metadaten, die der US-Geheimdienst NSA pro Tag sammelt, enthalten unter anderem Informationen darüber, wer mit wem telefoniert, E-Mails schreibt oder chattet. Dadurch hat der Geheimdienst die Möglichkeit, Beziehungen von Personen genau zu analysieren. Oftmals enthalten Metadaten indirekt auch Informationen über den Gesprächsinhalt, beispielsweise wenn eine Person den Suizid-Notruf wählt. Die Zahlen, die die SPIEGEL-Journalisten Marcel Rosenbach und Holger Stark am Montag in Berlin veröffentlichten, stammen aus einer bisher geheimen Präsentation für eine Geheimdienstkonferenz aus dem Jahre 2010.
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