Das Git-Projekt, das ursprünglich von Linus Torvalds gestartet und derzeit von Junio Hamano von Google geleitet wird, hat eine neue Version veröffentlicht. Git 1․9 enthält jetzt die Möglichkeit, flache Kopien in ein neues Verzeichnis zu schieben. Git ist ein quelloffenes verteiltes Versionsverwaltungssystem.
8. Als nächsten Schritt gehen die Entwickler des von Linus Torvalds initiierten Systems daran die Änderungen für Git 2.0 zu bestimmen. Eine verteilte Versionskontrolle bedeutet – dass jeder Entwickler mit einer lokalen Kopie des kompletten Repositorys arbeitet. Für gewöhnlich "klont" er sich dieses von einem Server, pflegt Änderungen ein und aktualisiert das gehostete Archiv, wenn er die Rechte dafür besitzt.
Das aktuelle Git-Release umfasst etliche neue Git-Unterbefehle, Fehlerbeseitigungen & Performanceverbesserungen. Ergänzen konnten die Entwickler zum Beispiel die Unterstützung sogenannter flacher Kopien, durch die man nun in der Lage ist, mit git-clone Code aus einem flach geklonten Repository in ein neues Verzeichnis zu schieben. Außerdem wurde der Umgang mit Kommandozeilenargumenten überarbeitet. Andere Neuerungen finden Interessierte in den Release Notes.
Git 1․9 ist für Windows, Mac OS X, Linux und Solaris verfügbar. Der Code wird über GitHub verwaltet und steht unter der GNU General Public License v2 (GPLv2). Mit Git kann er via git clonehttps://github.com/git/git.gitdupliziert werden.
Torvalds hatte die Arbeiten an Git 2005 begonnen. Zur gleichen Zeit entstanden ebenfalls andere verteilte Versionskontrollsysteme wie Mercurial & Bazaar die in der Folge mit seinem Angebot um die Gunst großer und kleiner Entwicklungsprojekte buhlten. Durch den Erfolg der 2008 gegründeten Git-basierten Hosting-Plattform GitHub die das System um Kollaborationswerkzeuge erweitert, hat Git in den vergangenen Jahren den vermutlich größten Zuspruch unter allen Versionskontrollen erfahren.
Siehe dazu auch auf heise Developer:
- Status quo der Versionskontrolle
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