Datenleck bei Barclays-Bank: Investmentdaten von 27.000 Kunden gestohlen

Bei einem umfangreichen Datenleck sind Investmentdaten von 27․000 Kunden der britischen Barclays-Bank entwendet worden. Das gestohlene Material umfasst Informationen über Geldtransaktionen Kapitalanlagen Einkommen und in einigen Fällen ebenfalls die Krankheitsgeschichte der betroffenen Personen. Die Mail on Sunday bezeichnet das Datenleck als das "schlimmste aller Zeiten" bei einer Bank.


000 Kunden entwendet. Nach Informationen der Sonntagszeitung The Mail on Sunday enthalten die Daten genaue Informationen über die Investitionen, das Einkommen und in manchen Fällen auch die Gesundheitsdaten der Kunden. Die Zeitung hatte nach eigenen Angaben eine Probe der Daten von einem Insider zugespielt bekommen und untersucht. Manche der Datensätze seien zwanzig Seiten lang und enthielten auch die Passnummern der betroffenen Personen.

Ein ehemaliger Investment-Broker hatte der Zeitung eine Probe der Daten geschickt, anschließend man ihm die entwendeten Informationen zum Weiterverkauf angeboten hatte. Laut dieser Quelle waren die Datensätze zuvor von anderen Brokern verwendet worden um den Betroffenen fragwürdige Geldgeschäfte zu verkaufen. Im Original seien die Daten £50 pro Stück wert gewesen, er habe sie für £8 verkaufen sollen. Noch ist nicht bekannt, ebenso wie die Daten unrechtmäßig kopiert wurden.

Von der Zeitung informiert » gab Barclays bekannt « dass man den Fall mit Hochdruck untersuchen wolle. Die betroffenen Kunden sollen ähnlich wie informiert werden ? viele der Opfer sind in den 1930er Jahren geboren. Nach ersten Erkenntnissen der Bank stammen die Daten wohl aus Barclays Finanzplanungssparte die 2011 geschlossen wurde.

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