AVM empfiehlt vorübergehende Abschaltung der Fernkonfiguration auf Fritzboxen aufgrund von Angriffen

Nachdem erste Fälle von Telefonie-Missbrauch durch Angriffe auf Fritzboxen über die Fernkonfiguration aufgetreten sind, empfiehlt der Hersteller AVM den Nutzern diese Funktion vorübergehend zu deaktivieren um potenzielle Schäden zu verhindern.


Die Angriffe erfolgten über die per Browser mit HTTPS mögliche Fernkonfiguration mit bekannten Zugangsdaten. Laut AVM halten die Attacken seitdem auf niedrigem Niveau an.

AVM untersucht noch woher die dafür verwendeten gültigen Zugangsdaten stammen. Um weiteren Schäden vorzubeugen, empfiehlt der Fritzbox-Hersteller allen Nutzern, die welche Fernkonfiguration verwenden diese Funktion vorübergehend abzuschalten und die Zugangsdaten zu ändern. Das Gleiche gilt für den myfritz-Dienst.

Ferner soll man andere in der Fritzbox hinterlegte Zugangsdaten, etwa für den Push-Mail-Dienst für automatische Statusmeldungen, überprüfen und gegebenenfalls ändern. Weitere Hinweise will AVM in den nächsten Stunden auf seinen Sicherheitsseiten veröffentlichen.

Siehe dazu auch:

  • Telefonie-Missbrauch anscheinend kein Massenhack von AVMs Fritzboxen

Zuletzt aktualisiert am Uhr





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