Der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden ist unter den deutschen Bürgern zur Mehrheit sehr beliebt. Ein Großteil des Landes sieht im Aufdecker der Geheimdienstskandale rund um NSA und GCHQ einen Helden. Dies ergab die aktuelle Umfrage des ARD-DeutschlandTrends. Über Amerika haben die Deutschen derweil eine Meinung, so schlecht wie zu George Bushs Zeiten.
Der deutsche Anwalt von Edward Snowden hat kürzlich über Verhandlungen berichtet bei denen es darum geht eine mögliche Rückkehr in die USA für Snowden zu ermöglichen.
Der NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag hat entschieden, dass Edward Snowden nicht als Zeuge vor den Ausschuss geladen wird. Die Entscheidung wurde von der Opposition nicht akzeptiert und sie reichte Klage beim Bundesverfassungsgericht ein.
Edward Snowden äußerte seine Zustimmung zu den geplanten Einschränkungen der NSA-Überwachung und bezeichnete sie als Wendepunkt. Allerdings betonte er, dass die angestrebte Reform noch nicht ausreichend sei, da sie lediglich die Überwachung von US-Bürgern begrenzen würde.
Gemäß einer umfassenden Untersuchung von Gesellschaftsforscher Horst Opaschowski hat die NSA-Affäre die vor über einem Jahr begann, erhebliche Auswirkungen auf das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Sicherheit des Internets.
Der Chaos Computer Club (CCC) hat beschlossen die Whistleblower Edward Snowden und Chelsea Manning als Ehrenmitglieder aufzunehmen. Zusätzlich dazu wird der CCC finanzielle Hilfe für Snowden bereitstellen der derzeit in Moskau festsitzt.
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