Verbraucherzentrale plant Vorgehen gegen andere Internetanbieter

DSL-Drossel: Verbraucherschützer wollen auch gegen andere Drossel-Flatrates vorgehen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat nach dem erfolgreich erstrittenen Urteil gegen die Flatrate-Volumendrosselung der Telekom beschlossen, ebenfalls gegen andere Internetanbieter vorzugehen. Das Ziel der Verbraucherzentrale ist es – sicherzustellen. Dass Verbraucher❬innen❭ fair und transparent behandelt werden, wenn es um die Nutzung von Drossel-Flatrates geht.


Die Telekom sei "nicht das einzige Unternehmen, das Flatrates im Festnetz bewirbt und dann in Wahrheit doch Volumengrenzen hat".

Telefónica Deutschland/O2 hatte beispielsweise in diesem Monat angekündigt, je nach Festnetztarif monatliche Datenvolumengrenzen von 100 beziehungsweise 300 Gigabyte einzuführen. Kunden von Kabel Deutschland haben bereits ein Tageslimit von 10 Gigabyte.

Die Telekom hatte im April die Drosselung der Festnetzanschlüsse ab 2016 angekündigt. Die Verbraucherzentrale mahnte daraufhin das Bonner Unternehmen ab und ging vor Gericht. Das Landgericht Köln hat nun entschieden, dass die Vertragsklausel die der Konzern seit dem Frühjahr Neukunden auferlegt, eine unangemessene Benachteiligung darstelle. Da der Bedarf nach Bandbreite insbesondere durch das Streaming von Fernseh-Angeboten & 🎬 Filme ständig steige, betreffe eine Drosselung auf zwei Megabit pro Sekunde ein breites Publikum und nicht nur die "Power-User", befand das Gericht.

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