
Greenwald, der maßgeblich an der journalistischen Aufbereitung der Snowden-Leaks beteiligt war, sagte in einem am heutigen Samstag veröffentlichten Zeitungsinterview gegenüber der argentinischen Tageszeitung La Nacion: "Snowden hat genug Informationen, um der US-Regierung in einer einzigen Minute mehr Schaden zuzufügen, als es irgendeine andere Person jemals getan hat. Die US-Regierung sollte jeden Tag auf Knien darum betteln, dass Snowden nichts zustößt, denn wenn ihm etwas zustößt, werden alle Informationen öffentlich gemacht und es könnte [der] schlimmste Albtraum [der US-Regierung] sein."
Um welche Art von Geheiminformationen es sich genau handelt, ist unbekannt. Greenwald deutete jedoch schon mehrfach an, dass Snowden geheime Informationen an Vertraute weitergegeben beziehungsweise hinterlegt hat, die veröffentlicht werden sollen, falls ihm etwas zustößt. Ein ähnliches Vorgehen verfolgte beispielsweise auch WikiLeaks mit seiner "Insurance-Datei".
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