
Fehlerhafte Meldungen beim Speichern von Markierungen
Das kürzliche Firmware-Update bei Kindle-Readern bringt unerwartete Herausforderungen mit sich. Nutzer berichten, dass beim Anlegen von Notizen, Markierungen oder Lesezeichen die Meldung „Speicher voll“ erscheint, obgleich genügend Speicherplatz vorhanden ist. Dieses Problem wurde von Amazon größtenteils behoben, jedoch es tritt darüber hinaus sporadisch auf. In den Fällen, in denen der Fehler vorhanden sein bleibt, soll ein Neustart des Geräts durch längeres Drücken des Ein-/Aus-Knopfes Abhilfe schaffen. Diese Methode gilt ohnehin als Standardlösung bei technischen Störungen nach Updates.
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Zusätzliche Software-Probleme: Leerzeichen, leere Seiten und Downloads
Nicht nur der Speicherfehler sorgt für Ärger. Es gibt Berichte von ungewollten Leerzeichen bei Manga-Dateien die an den Rändern eingefügt werden. Einige Nutzer konnten das Problem durch Logout bei ihrem Amazon-Konto temporär lindern, doch nach erneuter Login tritt das Problem wieder auf. Bei manchen Kindle-Scriben entstehen zudem unerklärlicherweise zusätzliche leere Seiten in Comics. Das Download von PDF-Dokumenten gestaltet sich gleichermaßen anspruchsvoll: Der Herunterladen bleibt manchmal in der Warteschlange hängen – nach Abbruch sind die Dateien dann aber unerwartet sichtbar. Diese Schwierigkeiten bestanden schon vor dem Firmware-Update.
Fokus auf Kindle Scribe schränkt andere Geräte ein
Mit dem Launch des Kindle Scribe scheinen die Entwickler ihre Aufmerksamkeit auf dieses Gerät zu richten. Analysten vermuten, dass seitdem die Mitarbeit an älteren Kindle-Modellen abnimmt. Die Softwarepflege für klassische Geräte wird vernachlässigter. Konsequenz ist eine Vermehrung der Fehlerquellen. Zudem integriert Amazon immer wieder Funktionen vom Kindle Scribe in die Standard-Software, zum Exempel bei Lesezeichen, Notizen und Markierungen. Diese Verschiebung führt bei älteren Modellen zu einer schlechteren Performance.
Konsequenzen: Fehlende Updates und Datenverluste
Vor nur wenigen Monaten wurden bei einem Firmware-Update sogar bereits gekaufte E-Books versehentlich gelöscht. Dieses Problem verdeutlicht die Risiken unzureichender Softwarepflege. Nutzer die mit ihrem Gerät Probleme haben, werden auf Support-Calls verwiesen oder ihnen wird bei Neustarts geholfen – doch die eigentliche Grund bleibt gelegentlich unklar.
*Das Update-Desaster zeigt, dass die Pflege älterer Geräte vorangeht und die Softwareentwicklung nur noch auf das Kindle Scribe konzentriert ist.*
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