Das TorBoox Archiv: Umfangreiche Sammlung deutschsprachiger E-Books

Torboox Archiv: 38.114 E-Books auf einen Schlag!

Eine beeindruckende Ansammlung an E-Books im offenen EPUB-Format


Das TorBoox Archiv vereint alles in allem 42⸴8 Gigabyte an frei zugänglichen E-Books in deutscher Sprache. Alle Dateien sind im ungschützten EPUB-Format vorhanden was den Lesegenuss auf verschiedensten Geräten erleichtert. Egal ob am heimischen PC, unterwegs auf dem Smartphone oder mit einem E-Reader – die Werke lassen sich problemlos lesen. Derzeit steht das Archiv als vollständig bestätigt da.



Eine Überblick sämtlicher Überschrift ist auf einer Plattform ähnlich mit Pastebin verfügbar. Um die Online-Bibliothek aufrufen zu können, muss der Nutzer entweder den DNS anpassen oder ein VPN aktivieren. Zudem wurde schon im letzten Jahr die Sperrung dieses Blogs durch die CUII beantragt.



Historie und Hintergründe des TorBoox Projekts


Vor rund 13 Jahren begann TorBoox als reines Online-Projekt mit Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Raum. Die Webseite war nur im Tor-Netzwerk erreichbar, vergleichbar mit dem „Jotunbane’s Reading Club“. Anfangs bot man E-Books kostenlos an. Später wurde jedoch eine Paywall eingeführt: Für 10 Euro eine Paysafe-Karte kaufen und drei Monate lang unbegrenzt E-Books herunterladen. Dies wurde zum Teil als digitale „Erpressung“ kritisiert.



Die Verlage hielten von diesem System wenig, da es die üblichen rechtlichen Bedenken aufwarf. Im Herbst 2013 kam es zu internen Streitigkeiten zwischen den Betreibern die kurz vor Weihnachten behaupteten, das Projekt sei gehackt worden. Dies gilt jedoch als unwahrscheinlich – weil die Hackergruppe unbekannt ist. Seither trat nur noch Spiegelbest, zuvor Nutzer und Uploader bei deutschsprachigen Warez-Foren, öffentlich in Erscheinung.



Der Weg von TorBoox im Internet und die Verbreitung der Sammlung


Spiegelbest machte die Sammlung 2014 auf dem Peer-to-Peer-Index The Pirate Bay verfügbar. Allerdings ist sie dort unter „Archiv Ebookspender“ zu finden. Im Lauf der Jahre wurde das Archiv immer wieder gegenwärtig bei verschiedenen Sharehostern hochgeladen. Verlage können den Zugriff jedoch nur schnell verhindern wenn sie eine einzelne Teilkopie melden. Dadurch ist die gesamte Sammlung oft temporär offline.



Eine dezentrale Verbreitung erscheint als sinnvoller. Möchte man das Archiv bei NitroFlare herunterladen ist ein Premium-Account ratsam. Bei kostenlosen Downloads ist das tägliche Transferlimit zügig erreicht und man muss die IP-Adresse ständig ändern. Ohne Seeder gestaltet sich ein vollständiger Herunterladen fast unmöglich, speziell nach so langer Zeit. Nutzer sollten aus diesem Anlass vorsichtig sein – um Abmahnungen oder Vereinnahmung durch illegalen Zugriff zu vermeiden.



Der Niedergang alter Schattenbibliotheken und die aktuelle Konkurrenz


Die alten Schattenbibliotheken haben es schwer. Die Imperial Library of Trantor wurde vor Jahren hackerseitig übernommen. Der ursprüngliche Betreiber Las Zenow ist seit langem nicht ergänzend erreichbar. Ihre Webseite und das dazugehörige Forum existieren nicht mehr. Wichtige Plattformen wie Jotunbane’s Reading Club und TorBoox sind endgültig offline.



Derzeit größte Player in diesem Bereich ist Anna’s Archive. Die Betreiber setzen an diesem Ortmit ein offensichtlich sichtbares Zeichen indem sie kürzlich sämtliche Songs von Spotify veröffentlichten.






Kommentare

Herausforderungen und Zukunft der digitalen Buchsammlungen
Das Download des TorBoox Archivs über NitroFlare ist am bequemsten mit einem Premium-Abonnement. Das sorgt für reibungslosen Ablauf und schont die Nerven. Für Free-User gestaltet sich die Nutzung jedoch anspruchsvoll. Das ständige Wechseln der IP-Adresse, das Abschalten des Routers oder die Suche nach einem neuen VPN-Server sind lästige Hindernisse. Dabei bleibt die Frage; ob die zahlreichen Nutzer für den vollständigen Herunterladen noch ausreichend vorhanden sind. Mit der fortschreitenden Entwicklung geht es primär um den Schutz der Nutzer vor rechtlichen Konsequenzen bei der Nutzung dieser digitalen Sammlungen.


Anzeige