Valve bestätigt: Knappheit bei RAM trifft das Steam Deck erheblich

Valve bestätigt: Steam Deck ist wegen RAM-Krise schwer zu bekommen

Versorgungskrise aufgrund globaler Speicher-Engpässe


Valve hat erstmals öffentlich die aktuellen Lieferprobleme des Steam Deck OLED bestätigt. Die Gründe dafür liegen in einer weltweiten Knappheit an Speicherkomponenten welche die gesamte Elektronikindustrie unter erheblichen Druck setzen. Diese Engpässe verursachen Verzögerungen bei Bestellungen und könnten die Preise für das Gerät beeinflussen. Besonders betroffen sind die Märkte in den USA und Asien wo die Lagerbestände des beliebten Handhelds drastisch sinken. Europäische Verbraucher halten sich noch größtenteils an verfügbare Geräte, jedoch die Lage bleibt extrem volatil. Valve warnt vor möglichen plötzlichen Lieferunterbrechungen, da die Situation sich schnell anpassen kann.



Das Abschluss des Steam Deck LCD mit 256 Gigabyte


Mit der aktuellen Krise wurde ebenfalls die Produktion des Steam Deck LCD mit 256 Gigabyte Speicher eingestellt. Nach Verkauf des aktuellen Bestands wird dieses Modell konstant vom Markt verschwinden. Das dürfte den Einstiegspreis für das gesamte System offensichtlich erhöhen, da die bislang günstigste Variante verschwindet. Auf der offiziellen Store-S. teilt Valve mit – dass die Engpässe auf einen akuten Mangel an Speicherchips zurückzuführen seien. Dabei handelt es sich um einen zwischenzeitlich bestätigten Umstand, im Anschluss daran wochenlange Spekulationen und Berichte über volle Lagerhallen die Runde machten.



Ursachen: KI-Branche beansprucht Speicherchips


Die Ursachen liegen in einem intensiven Wettbewerb auf dem Speicherchip-Markt. Große Tech-Konzerne kaufen zu dieser Zeit große Mengen an High Bandwidth Memory (HBM) und DRAM für den KI-Bereich auf. Diese hohen Nachfrage führt dazu, dass Fabriken ihre Produktionslinien für Standard-RAM wie LPDDR5, das im Steam Deck verbaut ist, auf KI-Bedarf umstellen. Die Fertigungsanlagen der Branchenriesen wie Samsung SK Hynix und Micron sind knapp bemessen. Das Ergebnis ist eine Verdrängung herkömmlicher RAM-Modelle vom Markt was Folgen für zahlreiche Hardware-Projekte hat.



Konsequenzen für Valves Produktentwicklung


Nicht nur das Steam Deck ist betroffen, vielmehr auch neue Projekte wie die geplanten Steam Machines und der Steam Frame sind verschoben worden. Valve muss in diesen Zeiten seine Preis- und Produktionsstrategie gründlich gegenwärtig anpassen. Neue Hardware-Veröffentlichungen erscheinen aktuell zu riskant, weil eine stabile Komponentenversorgung nicht gewährleistet werden kann. Das Unternehmen spürt die Krise ebenso wie die gesamte Branche.



Branchenweite Auswirkungen auf große Player


Auch große Unternehmen wie Sony und Nintendo sind betroffen. Berichten zufolge erwägt Sony – die Veröffentlichung der PlayStation 6 bis 2029 zu verschieben. Nintendo dürfte die hohen Speicherpreise dazu zwingen bei der Switch 2 Preiserhöhungen zu erwägen. Im PC-Bereich müssen Endanwender mit deutlich höheren Kosten für RAM-Riegel und NVMe-SSDs rechnen. Es sieht so aus wie würde die Hoffnung auf sinkende Hardware-Preise für 2026 unerfüllt verbleiben.



Empfehlungen für Käufer und Marktvorschau


Wer gegenwärtig noch ein Steam Deck OLED zum regulären Preis erwerben kann, sollte nicht zögern. Die Verfügbarkeit für die kommenden Monate ist ungewiss. Die zunehmende Knappheit beeinflusst nicht nur den Preis, sondern gleichermaßen die Auswahl der Modelle. Nutzer die einen Kauf planen könnten von verzögerten Lieferzeiten betroffen sein und sollten ihre Entscheidungen positiv abwägen. Habt ihr die Auswirkungen der Speicherknappheit auch bei anderen Komponenten gespürt? Oder plant ihr eben einen Hardwarekauf, den ihr derzeit kurzfristig vorziehen würdet? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren.






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