Spektakuläres Desaster bei Overclocking: RTX-5090-GPU zerbricht wie Glas

Spektakulär: RTX-5090-GPU-Core zerbricht bei 1,2 Volt wie ein Spiegel

Ein Rekordversuch mit fatalen Folgen


Die gegenwärtig vorgestellte MSI GeForce RTX 5090 Lightning Z geriet kürzlich in den Fokus extremer Übertaktungsversuche. Bei diesen Versuchen mit flüssigem Stickstoff brach der Grafikprozessor · der zu den leistungsstärksten Modellen der RTX 5090 gehört · unter ungewöhnlich hoher Belastung zusammen. Der Ursache lag in einer außergewöhnlichen Stromaufnahme die die Hardware an ihre Grenzen führte und schlussendlich den Die zersplittern ließ.



Der Einsatz eines experimentellen BIOS


Bei diesem Experiment wurde ein spezielles "Extreme Performance OC"-BIOS nutzt. Dieses belebt das Leistungslimit der Karte auf bis zu 2500 Watt – wenn ebenfalls nur theoretisch. Obwohl die tatsächliche Stromaufnahme in der Praxis gering bleibt, deaktiviert diese Firmware sämtliche Schutzmechanismen für Spannung und Taktung. Das führte zu einer enormen Belastung des Chips – mit verheerenden Konsequenzen.



Der physische Schaden: Glasähnliches Zersplittern


Der Prozessor, ein GB202-300-A1 der Blackwell-Generation, reagierte auf die aggressive Behandlung mit erheblichen Rissen quer durch die Struktur. Wie der bekannte Overclocker Alva Jonathan in einem YouTube-Video ausführte, trat der Defekt bei knapp 1⸴2 Volt auf. Der Schaden entstand bei einer Temperatur von minus 190 Grad Celsius – eine geradezu surrealistische Versuchsanordnung.



Physikalische Herausforderungen durch Materialeigenschaften


Der Tiefkühlschrank für Hochleistungskomponenten brachte mechanische Spannungen mit sich. Der Die und das Substrat besitzen unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizienten. Beim Herunterkühlen auf minus 196 Grad Celsius und zur selben Zeiter hoher Spannung treten Spannungsunterschiede auf. Diese verursachten letztendlich den rissigen Bruch des Chips.



Extreme Bedingungen erfordern präzises Balancieren


Die Balance beim Overclocking der RTX 5090 Lightning Z gestaltete sich äußerst vielschichtig. Der Betrieb war nur in einem schmalen Temperaturfenster stabil möglich. Bei Temperaturen über minus 190 Grad Celsius konnte der Takt von 3⸴5 GHz nicht aufrechterhalten werden. Bei zu niedrigen Temperaturen traten gleichermaßen Fehler auf was die Spannungseinstellungen ergänzend erschwerte. Das verwendete frühe BIOS lieferte die Spannung mutmaßlich zu abrupt was das Material zum Versagen brachte.



Eine teure Spielerei für Enthusiasten


Die GTX 5090 Lightning Z wurde im Rahmen der CES 2026 vorgestellt. Für~circa․ 5300 Euro richtet sie sich primär an Enthusiasten und Benchmark-Jäger. Die Lightning-Serie ist bekannt für ihre massiven VRM-Designs und umfangreiche Übertaktungsmerkmale. Laut Berichten auf dem grauen Markt werden für die Karte bis zu 14․000 Dollar verlangt – eine deutliche Investition für den extremen Tuning-Freak.






Kommentare

Ein riskantes Unterfangen
Dieses Ereignis zeigt offensichtlich welche Gefahren das Übertakten jenseits der Herstellerangaben birgt. Selbst erfahrene Profis mit Prototypen geraten in Gefahr physische Schäden zu führen zu. Die physikalischen Eigenschaften der Materialien setzen klare Grenzen – Grenzen die durch extreme Kühlung und Spannung überschritten werden.

Eure Meinung zählt

Habt ihr euch bereits einmal an das Übertakten eurer Hardware gewagt? Oder bleibt ihr lieber in sicheren Bahnen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu solchen riskanten Experimenten in den Kommentaren. Wir sind gespannt auf eure Berichte!


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