Sony spart bei der PS6 – Kein vollwertiges Grafikmonster?

Doch kein Grafik-Monster? PS6 nutzt angeblich nur abgespeckten Chip

Gerüchte deuten darauf hin – die kommende PlayStation 6 wird möglicherweise kein echtes Hochleistungs-Game-Device. Laut Berichten verwendet Sony angeblich nur eine abgespeckte Version der RDNA-5-Diagramm. Statt der vollen Feature-Liste könnte die Konsole auf einen kostengünstigeren Chip setzen um die Verkaufszahlen zu sichern.



Massivere Einsparungen für den Preis


Die Entwicklung der nächsten Konsolengeneration schreitet voran, jedoch die Erwartungen an pure Power werden zu dieser Zeit gedämpft. Sony steht vor der Herausforderung – technische Innovationen mit günstigen Herstellungskosten zu vereinen. Es wird spekuliert – statt eines vollständigen Chips der RDNA-5-Serie wird eine angepasste Variante benutzt. Ziel: Produktionskosten des Moduls senken um den Endpreis für die Verbraucher moderat zu halten.



Ein voll ausgereizter Chip der in Sachen Leistung die nächste Stufe erreicht, würde durch steigende Preise für Wafer und Speicherbausteine die Kalkulation sprengen. Hierbei plant Sony die wichtigsten Vorteile der RDNA-5-Architektur zu nutzen und unnötigen Overkill zu vermeiden. Notwendig für die Kostensenkung sind – so der positiv informierte Leaker KeplerL2 – der Verzicht auf sehr teure Features die für reine Spieleplattformen wenig wichtig sind.



Strategische Parallelen zur PS5


Vergleichsweise hat Sony bei der PlayStation 5 schon einen ähnlichen Ansatz gewählt. Anstelle eines Standard-Desktop-Chips wurde eine modifizierte Version des RDNA-2-Designs integriert. Diese bot zum Beispiel Raytracing – jedoch in abgespeckter Form. Durch diese hybride Strategie konnte Sony ein leistungsfähiges System zu einem attraktiven Preis anbieten.



Im Gegensatz dazu könnte Microsoft bei der nächsten Xbox einen anderen Weg gehen. Es sieht alles danach aus wie würde die Xbox auf eine vollintegrierte AMD-Architektur setzen – was sich in offensichtlich höheren Preisen widerspiegeln könnte. Spekulationen gehen dahin – dass diese Konsole stärker auf maximale Rechenpower ausgelegt sein dürfte. Damit wären Preise über 1000 US-Dollar mutmaßlich.



Technische Eckdaten und Marktsituation


Trotz gewisser Einsparungen bei der GPU wird die PS6 dennoch einen Leistungssprung gegenüber der aktuellen Konsole machen. Die Nutzung neuer Fertigungsverfahren und moderner CPU-Architekturen bringt Vorteile bei Energieverbrauch und Raytracing. Aktuell wird diskutiert:


  • Prozessor: AMD Zen 6-Kerne sollen für verbesserte Rechenleistung sorgen.
  • Grafik: Custom-Chip auf RDNA-5-Basis mit Fokus auf Raytracing – an diesem Ort könnte die RT-Leistung im Gegensatz dazu zur PS5 um das Sechs- bis Zwölffache steigen.

Die Arbeitsspeicherentwicklungen sind ein kritischer Punkt. Volatilität auf dem Speicher-Markt gleichermaßen erwartete Preisanstiege könnten den Erscheinungstermin verzögern. Das Szenario – eine Veröffentlichung um 2028 oder 2029 – scheint realistisch. Das würde Sony genügend Zeit lassen – Fertigungsprozesse zu verbessern und Preisschwankungen abzuschwächen.






Kommentare

Mehr Leistung oder Abstriche beim Preis?
Die Frage bleibt offen: Ist Sonys Ansatz sinnvoll – bei der GPU auf High-End-Features zu verzichten um den Preis stabil zu halten? Es ist eine Abwägung zwischen Leistung – Kosten und Marktfähigkeit. Was denkt ihr? Eure Meinungen in den Kommentaren sind gefragt!


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