
Neue Design-Highlights und technische Innovationen
Auf der CES 2026 präsentierte das chinesische Unternehmen Goertek ein Referenzdesign, das die Zukunft der VR-Brillen maßgeblich prägen könnte. Das Gerät wiegt lediglich etwa 100 Gramm und vereint in seiner kleinen Bauweise zwei 4K-OLED-Mikrodisplays die betreffend Pancake-Linsen verfügen. Das Sichtfeld beträgt beeindruckende 100 Grad.
Kompakte Bauweise mit umfangreicher Funktionalität
Die Brille integriert Passthrough-Funktionalität und ebenfalls Raumtracking – alles in einem sensationell kleinen Gehäuse. Da keine eigene Recheneinheit vorhanden ist setzt das Design einen externen PC als Zentrale voraus. Das Verfahren erinnert an bestehende PC-VR-Brillen wie Bigscreen Beyond 2 & MeganeX Superlight 8K welche ähnlich wie im Gewicht und Format deckungsgleich sind. Jedoch erfordern diese Modelle externe Tracking-Hardware.
Der Trend zu ultraleichten VR-Geräten
Die Präsentation eines massenproduzierbaren Referenzdesigns von Goertek bestätigt den Trend zu noch kleineren, leichteren VR-Brillen. Geräte wie Meta Quest 3 und Apple Vision Pro die jeweils über 500 Gramm wiegen, besitzen im Vergleich umfangreiche eingebaute Komponenten. Diese beinhalten Prozessor; Kühlsystem & Batterie innerhalb des Gehäuses.
Die nächste Generation autarker VR-Geräte
Bereits in Sicht ist eine neue Gerätegeneration die diese Aufgaben in externe kabelgebundene Taschencomputer auslagert. Damit wird es möglich sein Geräte zu schaffen die einem Formfaktor wie dem Referenzdesign von Goertek gleichen. Erste dieser sogenannten Split-Architektur-Geräte werden von Herstellern wie Pico und Meta erwartet.
Neue Möglichkeiten durch Miniaturisierung
Neben Goertek bewegen sich auch weitere chinesische Hersteller auf diesem Sektor. Pimax bringt die Produktlinie Pimax Dream Air auf den Markt. Diese nutzt OLED-Mikrodisplays und Pancake-Linsen die in mehreren Varianten – teils unter 200 Gramm – verfügbar sind. Die Auslieferung soll Ende des Monats starten.
Play for Dream zeigt das Ultra-Leichtgewicht
Deutlich dünner gestaltet sich der Prototyp von Play for Dream der unter 100 Gramm wiegt. Hier werden OLED-Mikrodisplays, Pancake-Linsen samt Passthrough in einem ultradünnen Gehäuse vereint. Für die Serienreife ist ein Produkt geplant das bis Ende 2026 erhältlich sein soll.
Technologische Grundlagen & Herausforderungen
Die Miniaturisierung beruht auf mehreren Fortschritten. Micro-OLED-Mikrodisplays verdrängen immer weiterhin großflächige LCD-Panels – dank hoher Pixeldichte lassen sie sich in kleinere Formate integrieren. Pancake-Linsen falten den Lichtweg und limitieren die Bautiefe erheblich. Für autarke Geräte wird eine Split-Architektur genutzt: Recheneinheit und Akku sind in einem externen tragbaren Computer ausgelagert. Dieser Ansatz beeinträchtigt allerdings die Bewegungsfreiheit und den Nutzerkomfort, da eine Kabelverbindung notwendig ist.
Kommentare
Die CES 2026 zeigt deutlich, dass Leichtgewicht-VR-Brillen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hersteller aus Asien präsentieren Versionen die in Größe und Gewicht klassische Modelle in den Schatten stellen. Die Zukunft gehört ohne Zweifel den kompakten kabellosen und leistungsstarken Geräten die dank technischer Innovationen neue Nutzererlebnisse ermöglichen.