Bose setzt auf Open-Source-Community nach SoundTouch-Entwicklung

Bose hofft nach SoundTouch-Abschaltung auf Open-Source-Community

Verschiebung der Cloud-Abschaltung bringt weiterhin Zeit für Nutzer


Die geplante Abschaltung der Cloud-Anbindung der Bose SoundTouch-Lautsprecher wurde auf den 6. Mai verschoben. Ursprünglich sollte das Entfernen der Cloud-Funktionen am 18. Februar erfolgen. Kunden erhalten eine E-Mail und ebenfalls Informationen auf einer Support-Seite um sie rechtzeitig über die Änderungen zu informieren.



Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionalität


Um die Nutzer zu entlasten, bleibt die SoundTouch-App nach der Abschaltung der Cloud weiterhin funktionsfähig – allerdings nur noch in einer lokal betriebenen Version. So können Nutzer weiterhin Systeme einrichten und verwalten. Musik lässt sich über Bluetooth, AirPlay, Spotify Connect oder AUX-Kabel an die Lautsprecher senden. Ebenso bleiben die Fernbedienungsfunktionen erhalten. Kanditat für den Wegfall ist die Möglichkeit Presets zu speichern. Nutzer werden angehalten, vorab Presets zu notieren und in den jeweiligen Musik-Apps zu hinterlegen. Zudem wird das direkte Suchen & Abspielen von Musikdiensten in der App nach der Abschaltung nicht mehr möglich sein.



Optimistische Zukunft durch Open Source


Bose hofft auf eine lebendige Open-Source-Community. Die Dokumentation der Web-API des SoundTouch-Systems (PDF) wurde öffentlich zugänglich gemacht. Diese offene Ressource ermöglicht es unabhängigen Entwicklern, kompatible Tools und Erweiterungen zu ausarbeiten.



Hintergrund der Cloud-Abschaltung


Im Oktober gab Bose bekannt. Dass Cloud-Funktionen der SoundTouch-Serie eingestellt werden. Das Unternehmen betont eine technische Weiterentwicklung die welche alte Infrastruktur obsolet gemacht habe. Leider könne Bose die Wartung und den Support der Cloud-Infrastruktur der älteren Produktgeneration nicht länger gewährleisten.






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