Motorradneuheiten 2026: Die Highlights der kommenden Saison

Was kommt 2026? Motorrad-Vorschau, Teil zwei

Neue Modelle auf den großen Messen in Mailand und Köln


Im Jahr 2026 präsentieren die renommierten Motorradmessen Eicma in Mailand & Intermot in Köln eine beeindruckende Palette an frischen Fahrmaschinen. Die Vielfalt der gezeigten Bikes macht die Auswahl zu einer echten Herausforderung. Viele spannende Neuheiten sind bereits bekannt und sie versprechen spannende Zeiten für Motorradfans.



MV Agusta überrascht mit einem Einsteiger-Modell


MV Agusta – bekannt für seine exklusiven Edel-Bikes – hat sich für 2026 mit der Brutale 950 ein ungewöhnliches Einsteiger-Modell ins Programm geholt. Die Traditionsmarke etabliert sich zunehmend in der Nische der hochwertigen Naked Bikes. Die Brutale 950 zeigt, dass ebenfalls im High-End-Segment Innovation möglich ist.



Triumph bleibt eine Konstante des Erfolgs


Mit seinem stets stabilen Angebot gehört Triumph weiterhin zu den festen Größen im Markt. Die Marke pflegt ihre bewährten Modelle – darunter Trident 800 und Scrambler 900 – mit liebevoller Sorgfalt. Die Scrambler 900 erhält eine umfassende Überarbeitung die Trident wächst auf größere Motorenleistung an.



Yamaha sorgt für Aufsehen mit R7 & Ténéré Updates


Yamaha hat die R7 nach der vorübergehenden Einstellung 2025 wieder ins Programm aufgenommen. Das Sportmotorrad wurde tiefgreifend überarbeitet – der Rahmen wurde verstärkt, das Gewicht erleichtert und neu gestaltet. Die Verkleidung ist aerodynamischer und die Ausstattung erhielt zahlreiche Assistenzsysteme. Die Ausstattung steigt – inklusive schräglagensensibler Traktionskontrolle und drei Fahrmodi – der Preis befindet sich bei etwa 10.990 Euro.



Gleichzeitig präsentiert Yamaha die Ténéré 700 World Raid. Das neue Rally-Bike zeigt sich schlanker, mit einer hoch aufragenden Verkleidung & LED-Scheinwerfern. Die Tanks fasst 23 Liter und bietet weiterhin Bewegungsfreiheit. Technisch wurde das Fahrwerk optimiert – mit dickerem Tauchrohr und langer Federweg. Assistenzfeatures gehören ähnlich wie zum Standard, das TFT-Display ist neu gestaltet die Leistung bleibt bei 73 PS. Der Preis dürfte oberhalb von 13.000 Euro liegen.



Honda setzt auf Klassik & Komfort


Honda kehrt mit der CB 1000 F zurück – eine Hommage an die legendäre Bol d’Or. Das Retro-Bike basiert auf der CB 1000 Hornet, trägt den langen Tank die breite Sitzbank und das LED-Licht des Originals. Der 124-PS-Motor, ursprünglich aus der Fireblade, wurde für den Landstraßeneinsatz abgestimmt. Das Gewicht beträgt 214 Kilogramm die Preise starten bei 11.700 Euro.



Mit der CB 1000 GT bietet Honda eine Crossover-Variante die sportliches Fahrgefühl mit Touring-Komfort verbindet. Der angestrebte Markt sind Tourenfahrer die auf eine weniger rustikale aber dennoch leistungsstarke Maschine setzen. Der Vierzylinder leistet 150 PS, eine umfangreiche Ausstattung inklusive Koffer und Assistenzsysteme ist serienmäßig enthalten. Der Preis liegt bei 13.800 Euro.



Kawasaki Z 650 S: Frischer Wind für die Bestseller


Kawasaki bringt die Z 650 S mit einem neuen Design auf den Markt. Das „Sugomi“-Look wirkt noch düsterer die Linienführung wurde modernisiert. Der Lenker wurde nach vorn versetzt für eine sportlichere Sitzhaltung. Neue Fußrasten, eine aufpolsterte Sitzbank und ein überarbeitetes TFT-Display gewähren Komfort & Technik auf höchstem Niveau. Der Reihenzweizylinder bleibt bei 68 PS das Gewicht bei 190 kg. Preis: 7.545 Euro.



MV Agusta zeigt die Brutale 950


Nach längerer Pause ist MV Agusta wieder mit einem neuen Naked Bike präsent. Die Brutale 950 verbindet edles Design mit Power – der Dreizylinder mit 931 cm³ leistet 148 PS bei 195 kg Trockengewicht. Der Rahmen besteht aus Gitterrohr und trägt eine goldene Lackierung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. Das limitierte Modell Oro kostet 26.100 Euro inklusive fünf Jahre Garantie. Das Basismodell soll später günstiger erhältlich sein.



Triumph präsentiert die Scrambler 900


Die Scrambler 900 kehrt 2026 im line-up von Triumph zurück – in neuer Fassung und mit Euro 5+ Norm. Der 900er-Reihenzweizylinder bleibt bei 65 PS bietet jedoch mehr Komfort durch eine neue Upside-down-Gabel und breiteres Vorderrad. Die Aluminiumschwinge und das frische Design der Speichenräder bringen modernes Flair. Das Cockpit zeigt ein LCD-Display die Sitzhöhe sinkt auf 830 mm. Der Preis: rund 11.995 Euro.



Triumph Trident 800 – Kraftvoll und attraktiv


Die Trident 800 setzt die Modellreihe mit einem neuen 800-cm³-Dreizylinder fort. Der Motor – ähnlich dem in der Tiger Sport 800 – bringt es auf 115 PS bei 10.750/min. Das Gewicht liegt bei nur 198 kg. Ein vielfältig einstellbares Fahrwerk, LED-Beleuchtung und moderne Assistenzsysteme sind serienmäßig. Der Preis beträgt 9.695 Euro, eine echte Kampfansage.






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2026 setzt neue Akzente in der Motorradwelt. Die Hersteller bieten ein breites Spektrum an Modellen – vom klassischen Retro-Design bis zum modernen Adventure- und Naked-Bike. Die technischen Verbesserungen und die attraktiv gestalteten Bikes sprechen für eine spannende Saison.


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