Neuer PS5-Game-Exploit könnte Jailbreak bis 12.00 ermöglichen

PS5-Game-Exploit könnte Jailbreak bis 12.00 öffnen

Seltene Entdeckung bei PlayStation 4


Ein außergewöhnliches PlayStation 4-Spiel steht im Zentrum eines kürzlich bestätigten Exploits der potenziell eine Lücke für Jailbreaks auf der PlayStation 5 bis Firmware-Versionen von 12․00 öffnet.



Basierend auf physischer Disc-Veröffentlichung


Gezine, ein bekannter Jailbreaker, betont. Dass Methode auf einer physischen Disc, konkreter gesagt auf Star Wars: Racer Revenge (CUSA03474), basiert. Es handelt sich um eine spezielle Duplikationsfunktion – einen Fehler der im PS2-Emulator von Sony ausgenutzt wird.



Noch in der Entwicklungsphase


Der Entwickler kündigt an, den PS5-Game-Exploit erst nach weiteren Verbesserungen zu veröffentlichen. Gezine will den Code nur freigeben wenn alles reibungslos funktioniert um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.



Ziel: Nutzer vor Firmware-Updates schützen


Mit einem öffentlichen Beitrag bei X – ein Twitter-Nachfolger – möchte Gezine die Szene vor zu schnellen Firmware-Updates warnen. Die Veröffentlichung ist geplant – allerdings noch nicht endgültig bestätigt. Für den Fall, dass alles klappt könnte es den Weg zu Jailbreaks ebnen.



Technik hinter dem Exploit


Der Exploit baut auf Mast1core auf, einer bekannten Version des Userland-Exploits der in den Jahren 2022–2023 von CTurt und McCaulay entwickelt wurde. Aktuelle Versionen orientieren sich an neueren Firmware-Anforderungen und bieten für die PS4-Disc-Version von Star Wars: Racer Revenge einen Einstiegspunkt.



Schwachstelle bei Speicher-Duplikation


Der Schlüssel liegt in einer Sicherheitslücke im PS2-Emulator. Beim Auslösen über bestimmte Spielmenüs öffnet sich die Tür für beliebige Userland-Code-Ausführungen. Gezines Demo zeigt den Exploit-Start direkt aus dem 'Hall of Fame'-Bereich des Spiels – die Speicher- und Highscore-Daten werden dabei blitzschnell verarbeitet.



Kein Kernel-Jailbreak jedoch ein stabiler Anfang


Der Exploit liefert keinen Kernel-Zugriff, ermöglicht aber dennoch das Ausführen verschiedener Userland-Tools wie FTP-Server, ELF-Lader und andere Payloads die in der Homebrew-Community schon bekannt sind. Damit lassen sich unter anderem PS2-Spiele dumpen und Speicherstände manipulieren – ganz ohne Firmware-Update auf 12․00.



Limitierte Verfügbarkeit der Disc-Version


Die größte Hürde bleibt die Verfügbarkeit des Spiels. Nach Schätzungen besitzt weltweit lediglich etwa 10․000 Exemplare – nur rund 1․000 davon in limitierten Auflagen die von LucasArts produziert wurden. Die restlichen 8․500 Kopien räumen die Händler aus. Durch den hohen Wert auf dem Sekundärmarkt steigen die Preise bereits deutlich.



Digital- und PS2-Versionen nutzlos


Gezine warnt ausdrücklich vor dem Kauf der digitalen Version im PlayStation Store – sie ist zwar günstig erhältlich, aber aufgrund von Unterschieden im digitalen Handling mit dem Exploit inkompatibel. Auch die PS2-Variante bringt keinen Nutzen.



Zukunftsaussichten und nächste Schritte


Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht gegenwärtig noch aus. Gezine arbeitet weiter an der Stabilität des Exploits. Das Fortschreiten hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit auf unterschiedlichen Systemen ab und davon, ebenso wie andere Entwickler den Code später verwenden werden.






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